Chronik
Katholische Pfarrgemeinde Heilige Dreifaltigkeit Brandenburg a.d. Havel
Chronik ab 1903 | - 1943 - |

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2000                  
 
Chronik des Jahres 1943

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Am 15 Februar verstarb Erzpriester Hillebrand, Luckenwalde, im 72 Lebensjahr, im 43 Jahre seines Priestertums.

Pfarrer Hoffmann wurde am 22. Februar aus dem St. Marienkrankenhaus abberufen, und mit der Administratur der Pfarrei Luckenwalde betraut.

Am 1.3. wurde Pfarrer Jochmann zum Erzpriester des Archipresbyterats Potsdam ernannt.

Am 27.3. wurde Pfarrer Taepper die Seelsorge im St. Marienkrankenhaus übertragen.

Am 1.4. wurde Kuratus Tuntke von St. Bernhard als Pfarrer nach Hohenschönhausen gerufen. An seine Stelle kam am 9.4. Kuratus Höhle.

Am 23.2. fiel in den Kämpfen um Orel Gottfried Riedel, Leutnant in einer Sturmgeschützabteilung, der einzige Sohn des Kaufmanns Gottfried Riedel, dessen Vorfahr seit 1826 als Kirchenvorsteher sich um das Gemeindeleben sehr verdient gemacht hat. Der Gefallene ist der letzte Träger des Namens Riedel. Die Gemeinde bekundete ihm Anteilnahme durch zahlreiche Beteiligung am Requiem am 8.3.

Am 3.3. war ein Trauergottesdienst für die Gefallenen von Stalingrad.

Der Benediktinerpater Günter Probst, der einige Wochen als Sanitäter hier weilte, nahm sich der kleinen Choralgruppe hier an, hielt einen Vortrag über den Choralgesang und übte mit ihr einige Choralmelodien.

Am 19.3. war der letzte Religionsunterricht in Klein - Kreutz. 3 Kinder gingen zur hl. Kommunion.

Der Religionsunterricht in Ketzür mußte wegen dauernder Störungen und Enge des Raumes und aus Mangel an Interesse eingestellt werden.

Vom 11. - 18.4. hielt Universitätsprofessor Pfarrer Dr. Lieschè unter mäßiger Beteiligung der Gemeinde eine religiöse Woche zur Vorbereitung auf das hl. Osterfest.
Thema der Predigten war "Das Familienleben und die hl. Eucharistie" in Anlehnung an den Hymnus " In Demut bet` ich dich, verborg` ne Gottheit, an."

Am 20.6. erteilte der Hochw. Bischof Konrad, Graf von Preysing, die hl. Firmung an 168 Firmlinge, von denen 48 der St. Bernhardgemeinde angehörten.

Am 8.8. konnte dank des hochherzigen Entgegenkommens des evangelischen Kirchenrates von Lehnin zum ersten male nach 400 Jahren wieder das hl. Messopfer in der Klosterkirche von Lehnin dargebracht werden. 2 mal im Monat ist dort regelmäßig am Sonntag Nachmittag die hl. Messe, da die Schule als Gottesdienstraum nicht mehr zur Verfügung steht.

Am 21.11. hielt Pfarrer Hamling - Wannsee einen Einkehrtag für Kriegerfrauen. Zum Nachmittagsvortrag waren nur 22 Kriegerfrauen erschienen.

Am 14.11. waren die Eltern von 45 Kommunionkindern zu einer Besprechung eingeladen.
Es kamen nur 11 Personen.

Am 17.11. wurde unseren Alten ein froher Nachmittag bereitet. Von 60 Geladenen kamen jedoch nur 30.

Taufen: 185, davon unehelich 25, aus rein kath. Fam. 96.
Beerdigungen: 102
Kirchenbesucher 972

 

 

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