Chronik
Katholische Pfarrgemeinde Heilige Dreifaltigkeit Brandenburg a.d. Havel
Chronik ab 1903 | - 1944 - |

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2000                  
 
Chronik des Jahres 1944

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Am 2. Februar wurden 760 Bücher der Borromäusbücherei vom Kreisschriftumsleiter abgeholt.
Am Dienstag, dem 18. April war der erste Luftangriff auf Brandenburg, bei dem auch 6 Katholiken ums Leben kamen.

Am 30. April wurde ein Missionssonntag gehalten. Pater Munzlinger aus Babelsberg hielt am Vormittag mehrere Missionspredigten und am Nachmittag zwei sehr schöne Lichtbildervorträge mit Bildern aus der Südsee, die sehr viel Anklang fanden.

Vom 8.- 12. Juli wurden Einkehrtage für Frauen und Mütter gehalten. Sie fanden unter dem Motto: " Ruhe und Freude finden in Gott." . Die Vorträge hielten Pfarrer Jochmann und Frl. Dr. Maria Bornitz - Freiburg. 80 - 90 Frauen nahmen teil.

Am Sonntag, dem 6. August war der zweite Luftangriff auf Brandenburg, bei dem das Opelwerk stark getroffen wurde.
Die Zahl der betroffenen Gemeindemitglieder konnte nicht ermittelt werden.

Am 1. Oktober war Küster Wilde 25 Jahre in der Gemeinde tätig. Aus diesem Anlaß wurde am Sonnabend, 30. Sept. ein Hochamt mit Ansprache gehalten.

Am 13. Oktober waren es 100 Jahre, seit der erste ständige Seelsorger, Präses Tieffe aus Frankenstein, in Brandenburg eingeführt wurde.

Am 8. Juni wurde in Wilhelmsdorf kath. Religionsunterricht eingerichtet. Er wird an einem Wochentage um 12 - 13 Uhr vom Pfarrer erteilt.
Auch in Gollwitz, Groß Kreutz und Pritzerbe wurde Religionsunterricht neu eingerichtet. Gollwitz und Groß Kreutz versorgte Kaplan Szydczik, Pritzerbe Frl. Fleischer.

Von den Gefallenen des Jahres standen der Gemeinde besonders nahe Grenadier Bernhard Müller, Kaufmann Ernst Neumann und Oberst Fritz Thedieck.

Taufen: 277, unehelich 18; aus rein kath. Familien 118.
Trauungen: 45, davon 18 rein kath. Paare.
Beerdigungen: 119, davon nur 18 versehen.
Kommunionen: Pfarrkirche: 30759
Marienkrankenhaus: 170000
Osterkommunionen: 2057

 

 

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Pfarrkirche,
Innenansicht zur Orgel vor 1945

 

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