Chronik
Katholische Pfarrgemeinde Heilige Dreifaltigkeit Brandenburg a.d. Havel
Chronik ab 1903 | - 1951 - |

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2000                  
 
Chronik des Jahres 1951

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Vom 4. - 14. März wurde eine Caritassammlung gehalten.
Der Ertrag betrug 4 548.16 M.

Am 24 Mai wurde der Fronleichnamsgottesdienst in der Kirche gefeiert, am 27. Mai war die feierliche Prozession im Garten des Marienkrankenhauses.

Im Juni/ Juli wurde in Brandenburg und in 10 Außenstationen durch 5 Redemptoristen - Patres unter Leitung von Pater Görlich Mission gehalten. Die Beteiligung war gut und der Erfolg erfreulich.

Selten dürfte ein Volksmissionar eine Gemeinde so aufgerüttelt haben, wie es P. Görlich gelungen ist, sowohl in der Pfarrei als auch auf den Filialen, die er persönlich besucht hat - Pritzerbe und Weseram.

Zu Pfingsten (13.Mai) war die Ausmalung der Kirche beendet. Die Dreifaltigkeitsgruppe hinter dem Hochaltar ist ein etwas abgeänderter Ausschnitt aus einem Gemälde von El Greco.
Die Einzelheiten der Malerei sind aus der Festschrift ersichtlich, die Frl. Dr. Ursula Creutz anläßlich der Hundertjahrfeier der Kirche verfaßt hat. Diese Festschrift dürfen wir wohl als eine Meisterleistung der Kirchengeschichtlichen Darstellung ansehen. Sie gibt ein anschauliches Bild der ostdeutschen Kirchen- und Kulturgeschichte.

Vom 8. Bis 10 August wurde zur Vorbereitung auf die Hundertjahrfeier der Kirche durch P. Görlich ein Triduum gehalten. Am 11. August leiteten ein Weihespiel und eine Abendandacht das hohe Fest ein. Den Höhepunkt bildete der Festgottesdienst am 12. August mit Generalkommunion der Gemeinde.

Bischof Weskamm hielt das Pontifikalamt. Fast bis zum letzten Augenblick war es fraglich, ob Exzellenz persönlich kommen könnte. Schließlich entschloß sich der Herr Bischof, bei den gegebenen Schwierigkeiten, bis an die Glienicker Brücke - Potsdam zu fahren, ging dann zu Fuß über die Potsdamer Brücke, und auf der sowjetisch besetzten Seite erwartete ihn Herr Petrowski aus Klein Kreutz mit seinem Wagen.
Es war die erste Amtshandlung des Bischofs außerhalb von Berlin.
Der Hedwigschor, Berlin sang unter Leitung von Dr. Forster beim Pontifikalamt die Palestrinamesse. Einen erhebenden, würdigen Ausklang fand das Jubiläum in einem geistlichen Konzert, das der Hedwigschor im überfüllten hiesigen Dom gab. Der Dom war für diese Feier von der evg. Gemeinde
freundlichst zur Verfügung gestellt worden.

Am 1. November wurden zum ersten male auf beiden Friedhöfen Andachten für die Verstorbenen gehalten. Durch Entgegenkommen der Stadtverwaltung und der Katharinengemeinde war dieses möglich.

Die Allerseelenandacht in der Kirche war besonders feierlich gestaltet. Unter dem Eindruck der Missionsfeierstunden hatten die Gläubigen für die Allerseelenfeier viele Kerzen gestiftet; auch eine Tumba war aufgestellt.

Eine schöne Bereicherung der Kirche stellten 3 Glocken dar, die am: (Angabe fehlt!) eingeweiht und am nächsten Tage hochgewunden wurden. Die große Glocke ist eine Leihgabe.

Der Kirchenvorstand hat sich verpflichtet, falls die Gemeinde, der diese Glocke gehört hat, sich meldet, sie zurückzugeben.

Die Verhandlungen über den Erwerb von Glocken hatten sich sehr lange hingezogen. Im Verlauf der Verhandlungen war uns Schrott von Glocken überlassen worden. Aus diesem Schrott sind 2 Glocken für unsere Kirche gegossen worden.
Die eine trägt die Inschrift:
"O rex gloriae, veni cum pace!" - die andere: "Vox clamantes in deserto parate viam Domini."

Taufen 75
Konversionen 9
Trauungen 68
Austritte 64
Beerdigungen 48
Rücktritte 8
Kommunionen 70 331
Osterkommunionen 1 558

 

 

Vergrößern?
Wandbilder nach 1945

 

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