Chronik
Katholische Pfarrgemeinde Heilige Dreifaltigkeit Brandenburg a.d. Havel
Chronik ab 1903 | - 1952 - |

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2000                  
 
Anlage zur Chronik des Jahres 1952

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| Chronik des Jahres 1952 |

Unter den Pfarrchronik-Anlagen fand sich diese Notiz mit einem beigefügten Zeitungsausschnitt zur Grundsteinlegung der St. Josephs-Kirche in Jeserig:

Am 8. Mai 1952 - unter dem Pontifikat Papst Pius XII. - auf den Tag genau 30 Jahre nachdem zum ersten Male die hl. Messe für die Katholiken von Götz, Jeserig, Schenkenberg und Umgebung im Hause der Familie Döring in Götz, Dorfstr., gehalten worden war, wurde hier der Grundstein zur St. Josephs-Kapelle gelegt.
Bischof der Berliner Diözese war Wilhelm Weskam.
Pfarrer in Brandenburg war Albrecht Jochmann.
Jeserig, Schenkenberg, Götz und die Umgebung wurden seelsorglich betreut durch Kaplan Werner Jakubowski.
In Lehnin waren als Seelsorger tätig 2 Missionare der hl. Familie P. Smelz und der unermüdliche P. Engler.
P. Smelz hatte bisher ex caritate auch Gr. Kreutz und Deetz betreut; er wird als erster Seelsorger an der St. Josephs-Kapelle tätig sein.
P. Engler hatte der Pfarrei schon die Kapelle in Lehnin gebaut; bis dahin waren die Katholiken als Gäste in der evangelischen Klosterkirche gewesen.- Ferner hatte P. Engler bei der Kirche in Lehnin ein Pfarrheim errichtet. Er wird auch die Durchführung dieses Bauvorhabens in die Hand nehmen.
Zu Beginn 1952 hatte der Schuhmachermeister Heinrich Sengbusch von seinem Grundstück in Jeserig eine Parzelle der katholischen Kirchgemeinde in Brandenburg geschenkt mit der Auflage, auf diesem Grundstück eine Kapelle für die Katholiken von Jeserig und Umgebung zu errichten. Bisher waren diese zu Gast gewesen im Betsaal der evangelischen Gemeinde in Schenkenberg.
Die Bauzeichnung wurde angefertigt in Zusammenarbeit von Diözesanbaurat Felix Hinssen und dem Architekten Conrad Puchalla, Mitglied des Kirchenvorstandes in Brandenburg.
Stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstandes war Paul Buschmann, Rendantin Frl. Elisabeth Jaeschke.
Die Ausführung hat die Firma Liere in Gr. Kreutz übernommen.
Das Kreisbauamt Belzig hat die Genehmigung erteilt, doch sind noch große Schwierigkeiten in der Beschaffung des Materials zu überwinden. Holz und Steine sollen durch Holz- und Steinkollekten zusammengebracht werden. Viele Mitglieder und Freunde der katholischen Gemeinde haben sich bereit erklärt, durch Spenden beizutragen.
Im Vertrauen auf Gottes Hilfe und auf die Fürsprache des hl. Joseph fangen wir heute an mit dem Bau.
Gott segne alle, die uns helfen und schenke dem Werk eine glückliche Vollendung!

O.A.M.D.G.

Hier ist ein Zeitungsausschnitt
Artikel:"Kirchen berichten"
Signiert mit 11.7.53 beigegeben

 

 

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