Chronik
Katholische Pfarrgemeinde Heilige Dreifaltigkeit Brandenburg a.d. Havel
Chronik ab 1903 | - 1963 - |

 Hauptseite

      1903 1904 1905 1906 1907 1908 1909
1910 1911 1912 1913 1914 1915 1916 1917 1918 1919
1920 1921 1922 1923 1924 1925 1926 1927 1928 1929
1930 1931 1932 1933 1934 1935 1936 1937 1938 1939
1940 1941 1942 1943 1944 1945 1946 1947 1948 1949
1950 1951 1952 1953 1954 1955 1956 1957 1958 1959
1960 1961 1962 1963 1964 1965 1966 1967 1968 1969
1970 1971 1972 1973 1974 1975 1976 1977 1978 1979
1980 1981 1982 1983 1984 1985 1986 1987 1988 1989
1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999
2000                  
 
Chronik des Jahres 1963

Dokument als PDF-Datei ...

 
 
3.1. Wie jedes Jahr erfreut der Kindergarten Eltern und Freunde mit seinem schlichten Krippenspiel im Pfarrsaal.
6.1. Viele Wohnungssegnungen, das Stipendium ist für die neue Orgel bestimmt.
21.1. Im reformierten Pfarrhaus von Pfarrer Langhoff findet ein ökumenischer Ärbeitskreis statt (Leiter Pfarrer Niklaus, Pritzerbe) Diskussion zum Konzil.
23.1. Jeden Monat einmal besucht der Pfarrer als Kurator die Ursulinen in Neustadt/Dosse und die Schwestern im Marienkrankenhaus zur Schriftlesung und zu einer Information über aktuelle Dinge.
6.2. Monsignare Otto Groß vom St.Hedwigsblatt berichtet im Pfarrsaal mit vielen Lichtbildern vom Konzil.
11.2. In den Februarferien nach einer Versammlung der Eltern der Unterricht der Kommunionkinder.
23.2. Für Jungen, Mädchen, Jugend, Kolpingfamilie und Kindergarten werden die traditionellem Faschingsfeiern gehalten.
5.3. Für die Caritashelferinnen des Dekanates wird in unserm Pfarrsaal eine Elisabethkonferenz mit Referenten vom Caritasverband gehalten. 69 Teilnehmerinnen.
1o.3.  Brautleute-Tag in Lehnin mit Diözesanrat Fischer, 11 Paare.
13.3. Kreuzweg der Männer.
21.3. Pater Gordian 0P predigt vor allem für die Jugend "Es geht um die Gewissensfreiheit".
3o.3. Für die Gemeinde spielen im Pfarrsaal Potsdamer Studenten "Das Bild des Menschen, ein Requiem".
29.3. Straßensammlung für den kirchlichen Aufbau.
7.4. Am Palmsonntag um 8 Uhr Palmenprozession vom Hofe aus in die Kirche und Hochamt. Wir wollen es im nächsten Jahr auf 10 Uhr verlegen, damit die Kinder daran teilnehmen können.
11.4. Am Gründonnerstag Fußwaschung, Abendmahlsfeier, Opfer der Bruderhilfe und Betstunden bis Mitternacht.
12.4. Am Karfreitag um lo Uhr Kreuzweg der Kinder und um 15 Uhr die Kreuzfeier der Gemeinde.
13.4. Die Osternacht beginnt um 22.30 Uhr am Osterfeuer vor der Kirche.
14.4. Ostergottesdienste auch in den vier Außenstellen Golzow, Göttin, Weseram und Marzahne.
15.4. Osterspaziergang der Jugend nach Lehnin, wo wir ein Sommerhaus gemietet haben (500 M jährlich), um es vor allem in den Sommermonaten unseren Familien mit kleinen Kindern zur Verfügung zu stellen für täglich 4 M Miete.
19.4. Silbertrauung der Eheleute Josef und Franziska Bluhm aus dem Marienkrankenhaus.
26.4. Msgr. Groß leiht uns eine Marienfigur aus der ehemaligen Kapelle der Salvatorianer in der Warschauer Str. in Berlin. "Bis wir eine eigene Marienfigur haben".
7.5. In Corpus Christi Berlin wird der Domkapitular aus Görlitz, Heinrich Theißing zum Weihbischof von Berlin geweiht.
8.5. Bei der Maiandacht der Männer Brandenburgs predigt Pfarrer Höhle, St.Bernhard. Änschließend zwangloses Treffen im Pfarrsaal mit etwa 180 Männern.
19.5. Krankenhauasdiakonatstag im Marienkrankenhaus mit Pfr. Riedel.
23.5. An Christi Himmelfahrt Erstkommunion unserer Kinder.
26.5. Junge Eheleute in Lehnin mit Rat Fischer.
3.6. Am Pfingstmontag Dekanatstag in der Klosterkirche zu Lehnin. Erzpriester Wagner, früher Angermünde, ist nach Babelsberg gekommen. So entstand der Wunsch, was früher in Chorin geübt wurde, in der Zisterzienserkirche Lehnin ebenfalls entstehen zu lassen.
An einer schlichten Mensa zelebrierte Prälat Drews und predigte, eine Babelsberger Schola sang Liedrufe und Psalmen, am Nachmittag brachte die Brandenburger Spielschar das "Jedermannsspiel" von Hoffmannsthal.
Es waren die Dekanate Potsdam und Brandenburg beteiligt.
9.6. Die traditionelle Jugendwallfahrt nach Altbuchhorst, wo ebenfalls das "Spiel vom Jedermann" gebracht wird.
lo.6. Frau Dr.Koser, Berlin spricht zu den Elisabethfrauen "Über lebensbedrohliche Zustände und das christliche Sterben".
13.6. Der Fronleichnamstag wird als schulfrei für die Kinder gehalten mit Kindermesse am Vormittag und Kinderfest auf dem Pfarrhof am Nachmittag.
16.6. Hochamt und Fronleichnamsprozession im Garten des Marienkrankenhauses nach der herkömmlichen Weise.
6.7. Das "Spiel vom Jedermann" wird wiederholt auf dem Pfarrhof vor dem Kirchenportal.
14.7. Das lo-jährige Bestehen der Kirche in Jeserig wird mit einem Levitenamt begangen.
(Auch hier ist die Kirche gebaut worden, ehe die große Landflucht begann. Sie stände besser in Brandenburg Nord... )
16.7. In den Sommerferien sind die religiösen Kindertage wöchentlich einmal von 8?13 Uhr.
5.8. Ein zweiwöchentliches Camping der Jugend mit Kpl. Graefe.
6.8. Silbernes Priesterjubiläum von P. Engler und P. Smelz.
18.8. Die traditionelle Wallfahrt nach Werder, die vor allem auf die Initiative von Herrn Dolata zurückgeht. Es ist vor allem ein schlesisches Heimattreffen mit schlesischen Liedern und schlesischer Frömmigkeit.
24.8. In der Pfarrkirche zwei Einkleidungen und eine Profeß der Schwestern aus dem Marienkrankenhaus durch unsern Erzbischof Alfred Bengsch.
29.8. Eine Busfahrt der Kinder nach Jerichow und Tangermünde.
1.9. Caritas-Predigten (viermal in der Pfarrkirche und in Weseram) von Caritasdirektor Rothkegel, die Caritas-Opfergemeinschaft lebt wieder auf.
8.9. Ewiges Gebet in unserer Kirche.
9.9. Es ist notwendig, ein neues Erdkabel zur Kirche zu verlegen, das den notwendigen Strom für Glockenmotore und Orgelmotor liefern soll. Viele Männer sind zur Stelle und helfen.
(Der Mann wird erst fromm, wenn er was zu tun bekommt, sagt Karl Rahner).
16.9. Kassenprüfungen in Brandenburg durch den Beauftragten des Bischöflichen Ordinariates, Herrn Rösler.
22.9. In der l0 Uhr Messe die Trauung von Norbert Lehfeld und Angela Wittig.
Es ist gut, daß auch die Kinder eine Traumesse erleben. Und dieses Paar hat eine besondere Ehrung gewiß verdient.
2.l0. Männer-Rosenkranz in St.Bernhard.
6.10. Erntesegen. Auf schön geschmückten Tellern bringen die Gartenbesitzer und auch andere Früchte stellvertretend für die ganze Ernte zur Kirche. Die Früchte werden gesegnet, nach Hause genommen und mit Dank gegen Gott gegessen. Aber der alte oder kranke Nachbar soll nicht vergessen werden.
11.lo. Profess im Marienkrankenhaus.
11.lo. Wieder Straßensammlung für die Caritas.
27.10. Am Ohristkönigsfest ein Treffen der Jugend in St.Bernhard.
28.lo. Die Zeitpredigten der Jesuiten aus Leipzig eröffnet Pater Ogierman.
31.10. Wieder Altentag, vormittags und nachmittags, beginnend mit der heiligen Messe.
Autofahrer helfen mit, Jugend gestaltet ein kleines Programm.
1.11. In Berlin wird die Sankt Hedwigs-Kathadrale durch die Konsekration des neuen Hochaltares wieder in Benutzung genommen, 2o Jahre nach der Zerstörung im zweiten Weltkrieg, nachdem die Kirche 1773 zum ersten Mal geweiht worden war.
2.11. Gräbereinsegnung auf den Friedhöfen.
3.11. Wallfahrt unserer Gemeinde nach St. Hedwig in Berlin. Die Gemeinden der Diözese zogen in diesen Wochen an bestimmten Tagen zur Bischofskirche.
1o.11. Wieder St. Martinstag, der sich großer Beliebtheit erfreut.
13.11. In Brandenburg Nord ist ein neues Wohnviertel entstanden. Es werden auf die Dauer gesehen etwa looo Katholiken dort wohnen.
Die Frage nach einer eigenen Kirche und einem eigenen Seelsorger wird immer drängender. Es ist mit dem Bischöflichen Ordinariat Einstimmung darüber erzielt worden, daß versucht werden soll, die Genehmigung zur Aufstellung einer Baracke im Gelände des Marienkrankenhauses zu erlangen.

Zwei Baracken der Firma Hüttenrauch, Rheinsberg, stehen uns in einer Bistumsreserve zur Verfügung. Architekt Franz Klinger macht einen Entwurf; die beiden Baracken treffen sich rechtwinklig in einem Steinbau, dem Altarraum. Diese Lösung wird gewählt, weil kein Grundstück in Nord vorhanden ist, und eine Baugenehmigung nur innerhalb der Kontingente zu erhalten wäre, wenn überhaupt, und dies nach Jahren.
Das Marienkrankenhaus liegt am Rande des neuen Gebietes. Und eine Aufstellungsgenehmigung für eine Baracke scheint leichter zu erhalten als eine Baugenehmigung, zumal überhaupt kein Grundstück vorhanden ist. Der Vorschlag ist bei der Stadt eingereicht. Die Katholiken Brandenburg Nords werden zu einer Versammlung im Marienkrankenhaus zusammen gerufen, wo ihnen diese Pläne unterbreitet werden.

17.11. Die Jugend singt und spielt für die Gemeinde.
26.11. Durch die Schächte der alten Warmluftheizung zieht es mächtig in der Kirche auf der linken Seite. Da seit Kriegsende eine Gasheizung in der Kirche ist, werden diese Schächte zubetoniert.
1.12. Am Kolpingsonntag hält Pfarrer Zoda einen Männereinkehrtag in unserer Gemeinde.
6.12. Um 15 Uhr eine Kindermesse, anschließend kommt Sankt Nikolaus zu unseren Kindern in den Pfarrsaal.
7.12. Wieder die Buchausstellung für Weihnachten im Pfarrsaal von der Ohristophorus-Buchhandlung (Dolata).
21.12. Die Beschaffung von Fichten als Weihnachtsbäume für die Kirche ist schwierig und teuer. Durch das Entgegenkommen des Försters Gärtner in Lehnin bekommen wir kostenlos eine Menge Kiefern für die Kirche. Sie sehen genau so gut aus und halten länger.
25.12. Gut besuchte Weihnachtsgottesdienste, auch in den Filialen.
29.12. Offener Weihnachtsabend für die Jugend. Gerade in dieser Zeit sind Urlauber, Fachschüler, Studenten, auswärtig Arbeitende wieder zu Hause und können sich so mit den alten Bekannten in der Pfarrei treffen.

 

 

Seitenanfang