Chronik
Katholische Pfarrgemeinde Heilige Dreifaltigkeit Brandenburg a.d. Havel
Chronik ab 1903 | - 1965 - |

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2000                  
 
Chronik des Jahres 1965

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6.1. An Epiphanie um 16 Uhr eine Kindermesse, die sich an solchen Feiertagen (kirchlich aber nicht staatlich) mehr und mehr gut einführt.
10.1. Das Weihnachtsspiel für die Gemeinde, von Th.Wilder "Das lange Weihnachtsmahl".
11.1. Wieder viel Wohnungseinsegnungen. Das Stipendium ist für die neue Orgel bestimmt.
14.1. Am Tage nach dem Gedächtnis der Taufe Christi werden Krippe und Weihnachtsbäume abgebaut. Zur grünen Farbe nach Epiphanie wirken die weihnachtlichen Attribute etwas überlängert.
17.1. Im Marienkrankenhaus der Tag des Krankenhausdiakonates.
26.1. In Berlin in der Hedwigskathedrale der Liturgische Kongreß der Priester der ostdeutschen Diözesen.
31.1. Ein Arbeitskreis für die Oberschüler.
17.2. Zum Kreis Junger Ehen kommt Weihbischof Theißing, guter Besuch (lo2 Personen).
23.2. Zur Vorbereitung der erneuerten Liturgie werden von der Firma Adolf in Burg eine schöne Hostienschale mit Emailleeinlagen und zwei Löffel beschafft.
24.2. Regelmäßig die Männer und Frauenabende. Heute: "Schöpfungslehre verständlich".
24.2. 25 Jugendliche unserer Pfarrei nehmen an einer 3 tätigen Arbeitstagung für die 8.?lo.Klassen in Altbuchhorst teil.
28.2. Faschingsfeiern in bewährter Fülle.
4.3. Fräulein Marianne Hofmann, jahrelang Lehrerin an der katholischen Volksschule und mithelfendes Gemeindemitglied wird 70 Jahre alt.
7.3. Mit dem ersten Fastensonntag wird die erneuerte Liturgie in den Pfarreien eingeführt. Wo schon seit langem die Liturgie gepflegt wurde im Rahmen des bisher Möglichen, ist es keine so große Veränderung. Die Gemeinde ist vorbereitet und eingeführt.
14.3. Nachdem am vorigen Sonntag die Kandidaten im Gottesdienst vorgestellt waren, wird heute der neue Kirchenvorstand gewählt. Da es sich um eine rechte Auswahl handelt, ist die Beteiligung der Gemeinde größer als bisher üblich.
31.3. Die Kolpingsfamilie veranstaltet einen Brandenburger Heimatabend. Es ist das zugleich eine Art Abschiedsveranstaltung von Herrn Dolata in seinem alten Vereinsstil, der seine Zeit hatte, aber nun nicht mehr hat.
4.33 Die Leseabende von Friedrich Hagemann haben ihr kleines, aber interessiertes Publikum. Heute: Cesbron, Die Heiligen gehen in die Hölle.
9.4. In der Petri-Kapelle veranstaltet die evangelische Gemeinde eine Dietrich Bonhoeffer-Gedenkfeier.
11.4. Im Wichernhaus wird der neue Suparintendent Telschow eingeführt.
15.4. In der St.Hedwigakathedrale die missa chrismatis in Konzelebration mit dem Erzbischof. Im Abendgotteadienst der Gemeinde wieder die Fußwaschung. Es sind immer wieder andere 12 Männer in diesen Jahren gewesen, die zur Fußwaschung gebeten wurden. Es ist erfreulich, daß sich in der Gemeinde soviel dafür geeignete Männer finden. Das Fastenopfer der caritativen Bruderhilfe zeigt auch immer größere Opferbereitschaft. Am Palmsonntag wurde jedem Kirchenbesucher ein Umschlag dafür in die Hand gedrückt.
16.4. Die Passion am Karfreitag singen wieder Pfarrer, Kaplan Ludwig und Werner Kießig. Pater Smelz nimmt ebenfalls teil.
17.4. Die Osternacht beginnen wir nunmehr erst um 23 Uhr. Da die Aufnahmefähigkeit zu dieser nächtlichen Stunde begrenzt ist, werden Exultet, Lesungen und Taufwasserweihe unwesentlich gekürzt. Die Eucharistiefeier beginnt um Mitternacht. Auch in diesem Jahr mußte das Osterfeuer wegen Regens ausfallen. Nach der Taufwasserweihe wurde Klemens Kießig getauft.
20.4. Diözesanrat Fischer spricht zu unsern jungen Eheleuten im Pfarrsaal "Warum müssen wir das Lieben erst lernen?"
22.4. Goldene Hochzeit der Eheleute Herrmann.
28.4. Eine eindringliche Bildfolge "2o Jahre danach" wird in allen Gruppen gezeigt. Diese Bildfolge bildet den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen, die das Geschehen vor 2o Jahren in Erinnerung rufen wollen.
1.5. Zur großen Freude der Gemeinde sind die Dresdner Kapellknaben gekommen. Sie sangen um 19 Uhr in der ersten Maiandacht viel geistliche Musik, übernachteten in unseren Familien, sangen am Sonntag in der l0 Uhr Messe. Nachmittags sangen sie in Genthin zu einem Jubiläum des dortigen Pfarrers. - Ein Junge der Pfarrei, Martin Mitrenga, wird bei den Kapellknaben eintreten.
3.5. P. Kroll SJ predigt über "Die Juden, die Christen und das Heil".
6.5. "Stunde des Gedenkens an die Martyrer zur Zeit des Nationalsozialismus" in unserer Pfarrkirche. Jach einer Einleitung werden von mehreren Sprechern kurze Lebensbilder und Lebensdaten katholischer Opfer jener Zeit gebracht. - Es sind auch drei evangelische Geistliche zu Gast. - Am 6.Mai 1937 wurde der frühere Pfarrer von Dreifaltigkeit, Bruno Schubert, in seiner Gefängniszelle tot aufgefunden.
8.5. Mit 45 Frauen wieder ein Ausflug nach Wiesenburg, wo wir im evangelischen Gemeindehaus Kaffee trinken und dann den Schloßpark besichtigen. Es nehmen immer mehr jüngere Frauen daran teil.
12.5. Maiandacht der Männer Brandenburgs in unserer Pfarrkirche.
16.5. Unsere Autobesitzer haben alte Gemeindemitglieder eingeladen und sind mit ihnen nach Altbuchhorst gefahren.
24.5. Unser Kindergarten fährt mit 40 Kindern und 2 Betreuerinnen für drei Wochen ins Ottoheim nach Zinnowitz. (Eine kostspielige Sache für die Caritaskasse).
27.5. An Christi Himmelfahrt wieder Erstkommunion.
1.6. Die Seelsorgehelferin Frl.Gertrud Töpper, bisher in Greifswald, Jahrgang 1915 ist in den Dienst unserer Gemeinde getreten. Die Pfarrhelferin Frl.Anna Fleischer wird noch bis Ende Oktober Dienst tun und dann in den Ruhestand treten. Da die Dienstwohnungen für beide im "Küsterhaus" noch nicht frei sind, wohnt Frl. Töpper einstweilen im Marienkrankenhaus.
7.6. Dekanatstag in Lehnin. Eucharistiefeier mit dem Erzbischof und 6 Concelebranten. Die Spielgruppe "Die Brücke" bringt von Manfred Hausmann "Der Fischbecker Wandteppich". Die Messe mit Liedrufen, bei denen die Psalmen von der Babelsberger Schola mehrstimmig gesungen werden. Es wird in den bei den Seitenschiffen von je zwei Priestern Kommunion ausgeteilt. Außerdem vom Erzbischof am Hauptaltar. Von Brandenburg fahren 133 Personen in Bussen, (außer den Pkw, Krad und Radfahrern).
13.6. Jugendwallfahrt nach Altbuchhorst, 64 Jugendliche aus unserer Pfarrei.
17.6. Am Fronleichnamstag ist das Kinderfest wegen Regens im Pfarrsaal, etwa 95 Kinder werden gezählt.
19.6. Die Fronleichnamsprozession wird wie immer gut vorbereitet: Männer bauen die Altäre und die Beschallungsanlage, Frauen und Mädchen schmücken die Altäre.
27.6. Unsere Spielschar bringt von Grillparzer "Weh dem, der lügt" im Pfarrsaal für die Gemeinde.
7.7. wieder religiöse Kindertage in der Pfarrei, am Mittwoch in der Pfarrei und am Donnerstag für Brandenburg Nord im Marienkrankenhaus. Die Schwestern kochen ein Mittagessen, das in einem Thermophor hinausgebracht wird, an die Malge oder wo die Kinder gerade sind.
13.7. Silbertrauung der Eheleute Elies.
18.7. Wieder das Familientreffen mit Kindern in Kaltenhausen.
8.8. Die traditionelle Wallfahrt zur Muttergottes in Werder.
3.8. Zwei Wochen lang werden junge Menschen der "Aktion Sühnezeichen", evangelische und katholische, das Innere der St. Pauli-Kirchenruine aufräumen. Die teilnehmenden 4 Mädchen übernachten im Pfarrhaus. ? Unsere Männer und Jungmänner werden aufgerufen, an vier Nachmittagen von 16 ? 2o Uhr dabei mitzuhelfen. etwa 22 Mann im Durchschnitt machen mit, auch Pfarrer und Kaplan. Der Kaplan hält den Jugendlichen auch einen Schriftkreis.
23.8. Kommunionkinderwoche in Lehnin. Die geschlossenen Wochen bewähren sich und werden auch hier eingeführt.
24.8. Profeß in der Pfarrkirche mit dem Erzbischof.
28.8. Wieder Teilnahme an der Kinderwallfahrt nach Michendorf mit 50 Kindern.
29.8. Da eine neue Kapelle oder die Aufstellung einer Kirchenbaracke für Brandenburg Nord aussichtslos erscheinen, denken wir an eine vergrößernde Renovation der Kapelle im Marienkrankenhaus. Ein erstes Gespräch mit dem Erzbischof brachte seine Einwilligung. Mit unserm Architekten Franz Klinger werden erste Überlegungen angestellt.
31.8. Einen Abend mit Kirchenmusik verschiedenster Art bereiten und Studenten der Kirchenmusikalischen Abteilung der Musikhochschule für Musik in Leipzig unter Prof. Schetelich.
12.9. Ewiges Gebet und Segnung der Schulanfänger.
14.9. Silbertrauung der Eheleute Wabschke.
15.9. In den Gruppen Berichte und Stellungnahmen zum neuen Familiengesetz.
19.9. Familienwallfahrt nach Altbuchhorst mit 97 Erwachsenen und 33 Kindern.
29.9. Der Pfarrer von St.Elisabeth begeht sein 25.jähriges PriesteJubiläum, Pfarrer Rudolf Metzen.
3.lo Ein Tag für Junge Eheleute mit Rat Fischer in der Pfarrei.
74 Personen nehmen daran teil, ca. 25 Kinder werden inzwischen im Kindergarten betreut.
3.l0. In der aufgeräumten Ruine der Pauli Kirche die Glockenweihe der benachbarten evangelischen Geimeinde. Wir lassen unsere Glocken in die neue Glocke der Nachbarn einschwingen. "Möge es nicht nur ein Zusammenklang der Glocken, sondern auch der Herzen sein".
4.l0. Der Heilige Vater Papst Paul bei der UNO in New York.
11.l0. Der Brandenburger Dom ist 8oo Jahre alt. Er ist sehr ansprechend wiederhergestellt und wird nun mit einer Festwoche eingeweiht. Bei einem Empfang im Wichernhaus werden Reden gehalten und Wünsche ausgetauscht, Andenkenplaketten verteilt.

Unter anderem ist dann am 13.lo. ein Gemeindeabend der kath. und evangelischen Gemeinden Brandenburgs im Dom, auf dem Superintendent Telschow und der Pfarrer zum gleichen Thema sprechen: "Die Gegenwart Christi in seiner Kirche".

20.l0. Der Unterrichtsraum wird renoviert, wie überhaupt die Erneuerungsarbeiten im Pfarrhaus und in den Häusern nie aufhören, viel Ärger und zahlreiche Kosten verursachen.
26.l0. In den Kreisen "Zur Diskussion über das keimende Leben".
30.10. Geselliger Abend der Kolpingsfamilie im Pfarrsaal.
31.10. Am Christkönigsfest wie jedes Jahr eine besondere Jugendfeier.
7.11. Die Gräbereinsegnung ist gut besucht. Wir halten die Prozession möglichst immer wieder einen anderen Weg und halten an vier Stationen. Die erste Station sind immer die Priestergräber.

39 Jahre hat Frl. Anna Fleischer im kirchlichen Dienst gearbeitet, davon 27 Jahre in Brandenburg. Im Gottesdienst wird ihr für ihre treue Arbeit ein ganz herzliches Vergelts Gott gesagt. An ihre Stelle tritt die Seelsorgehelferin Gertrud Töpper.

9.11. Kaplan Ludwig beginnt mit gutem Erfolg ein Mädchenseminar, in dem an je zwei Abenden in drei Wochen Priester, Mütter, Ärztin, Novizenmeisterin u.a. zu den Mädchen sprechen. Ein Jungenseminar wird im Frühjahr folgen.
14.11. Sankt Martinsfeier (mit Pferd).
15.ll. P. Ogiermann SJ setzt die regelmäßigen Zeitpredigten fort.
17.11. Altentag in zwei Schichten in Kirche und Pfarrsaal.
28.11. Buchaustellung für Weihnachten im Pfarrsaal. Nachmittags Dombesichtigung für alle Interessierten mit guter Führung.
3o.11. Die Kolpings-l00 Jahr Feier wird mit Abend-Exerzitien vorbereitet, die Pfarrer Zoda hält, und an denen an 5 Abenden 55 Männer regelmäßig teilnehmen. Am Sonntag ist dann Männermesse, anschließend noch ein Treffen im Saal mit etwa 80 Mann.
7.10. Silberhochzeit der Eheleute Fitzen.
6.12. Bittgottesdienste anläßlich der Beendigung des Konzils an drei Tagen.
12.12. Ein Basar der Jugend im Bfarrsaal, an dem viele gekonnte selbstgefertigte Dinge verkauft werden.
18.12. Vor den Feiertagen ist ein Austausch der Beichtväter geboten. Drei auswärtige Priester geben bei uns Beichtgelegenheit, während die hiesigen Geistlichen auswärts sind.
22.12. Goldene Hochzeit der Eheleute Grolig.
26.12. Am Sonntag nach Weihnachten wie alljährlich der Opfergang der Kinder für die Missionen. Die Kinder sollen als Dank für die Weihnachtsgeschenke die Heidenkinder beschenken und ihre Gabe zur Krippe bringen. An diesem Tage auch das traditionelle Weihnachtstreffen der Jugend.

 

 

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