Chronik
Katholische Pfarrgemeinde Heilige Dreifaltigkeit Brandenburg a.d. Havel
Chronik ab 1903 | - 1966 - |

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2000                  
 
Chronik des Jahres 1966

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6.1. Der Kindergarten bringt für Eltern und Freunde wieder sein Krippenspiel im Pfarrsaal.
9.1. Das weihnachtliche Spiel für die Gemeinde ist nach Dickens, "Fröhliche Weihnachten, Mister Scrooge".
10.1. Das Hauptanliegen dieser Monate ist der Umbau der Kapelle im Marienkrankenhaus. Das Schwergewicht lag auf der Erweiterung der Sitzplätze. Immerhin werden es in der neuen Kapelle statt 50 nunmehr 92 Sitzplätze sein. Und dazu noch der bisherige Chorraum als Stehplatz. Drei Türen werden zugemauert, bzw. verkleinert, der Eingang verlegt. Die Trennmauern zum Chor abgetragen, ebenfalls die beiden alten Sakristeien. Der Altar in Mindestmaßen steht auf einem Podium an der Fensterwand, die Fenster werden neu und ruhiger verglast, mit dem vorhandenen Antikglas.

Der Altar ist aus der bischöflichen Kapelle in Weißensee, wird auf unsere Maße und Normen von Herrn Reck und Holzki umgearbeitet, Eiche furniert.
In der gleichen Art werden die Eingangstür und die Verschalung der Tabernakelsäule gehalten. Unter die bestehenden Deckenbalken, die sich nicht entfernen lassen, werden Leisten mit Abstand gezogen.
Die neue Installation wird von Herrn Klauss und anderen Elektrikern gebaut, Maurerarbeiten Georg Holz und Stanossek. Dazu noch viele freiwillige Helfer jeden Tag ab 17 Uhr. Architekt ist Herr Franz Klinger. Das Parkett wird abgezogen und versiegelt. Die Malerarbeiten macht Firma Scheele.

11.1. Diamantene (60 Jahre) Hochzeit der Eheleute Habermann in der Lindenstr.
8.2. Ein Elternabend "Hilfe zur Berufsfindung" und zugleich über die klare Haltung zur Jugendweihe.
14.2. Elternabend für die Eltern der Kommunionkinder, anschließend die Februar-Woche in der Pfarrei.
1.3. Das Jungenseminar beginnt.
6.3. Kreis junger Ehen mit Pfr. Riedel. Der Pfarrer wird zur freikirchlichen Vereinigung (Prediger Schulz) in der Jahnstr. gebeten, um über die Marienverehrung zu sprechen. Es ergibt sich ein sehr lebendiges Gespräch.
13.3. In unserem Pfarrsaal sehen katholische und evangelische Jugend Lichtbilder über die Aktion Sühnezeichen und ihren Einsatz in der St. Pauli Kirche.
15.3 In den Kreisen: "Sinnvolle und sinnlose Opfer in der Fastenzeit".
26.3. Kreuzweg der Männer in unserer Kirche.
31.3. Mit dem Architekten Klinger fährt der Pfarrer nach Erfurt zum Goldschmied Joachim Kaiser, um wegen eines Tabernakels, des Altarkreuzes und der Leuchter Rücksprache zu nehmen.
1.4. Wie vorgenommen, ist die Kapelle im Marienkrankenhaus zum Palmsonntag fertig. heute wird sie in einer kleinen Feier eingeweiht. Anwesend sind die Schwestern und alle am Bau Beteiligten. Ein fröhliches Richtfest soll am Dienstag nach Ostern nachgeholt werden.
3.4. Die Hohe Woche mit guter Beteiligung der Gemeinde, auch der Gründonnerstag und die Osternacht gewinnen an seelsorglichem Gewicht und intensiver Beteiligung.
24.4. Am Weltgebetstag für die geistlichen Berufe ein Tag der Offenen Tür im Marienkrankenhaus, die Mädchen den Ordensberuf näher bringen soll.
25.4. Immer wieder Jesuitenpredigten, heute z. B. P. Kroll: "Der Papst auf der Anklagebank". Das Thema wird auf einem Diskussionsabend der Männer am 4.5. fortgesetzt: "Über Hochhuts Stellvertreter."
3.5. Eine besondere Maiandacht der Frauen gilt Polens l000 Jahrfeier.
7.5. Ausflug der jüngeren Frauen an die Malge und nach Kirchmöser ins Caritasheim. Ein Bus mit 25 Plätzen. Im Marienkrankenhaus wird ein vom Erzbischof gestifteter Kreuzweg von Nawroth, Görlitz, aufgehängt.
11.5. Männer-Maiandacht, Polens l000 Jahrfeier. Männer beteiligen sich als Sprecher ausgewählter Texte in dieser Andacht. Es schließen sich in den Kreisen Gespräche über die deutsch-polnische Aussöhnung an.
30.5. Dekanatstag in Lehnin. Weihbischof Theißing hält das Amt in Concelebration und die Predigt. Nach einem Singekreis das chorische Spiel "Gott war auch in Ninive", von der Brandenburger Spielschar. Bei der Schlußfeier ein Lichtenberg Szenarium.
13.6. Einige unserer Handwerkerfamilien fahren nach Zinnowitz: Die Männer arbeiten vormittags an den Bauten mit, haben dafür freien Aufenthalt für sich und ihre Familien.
14.6. Silberne Trauung der Eheleute Pohren.
19.6. In der Ruine der St.Pauli Kirche wird das chorische Spiel "Gott war auch in Ninive" auch für die evangelischen Gemeinden wiederholt.
26.6. Bonifatiustag in der Gemeinde. Es predigt Pfarrer Klingebiel aus Potsdam Bornstedt, früher Penkun, Pfarrei Prenzlau.
3.7. Familienwallfahrt nach Altbuchhorst mit 61 Erwachsenen und 23 Kindern. Den Gottesdienst hält der Erzbischof.
6.7. Wieder Mittwoch und Donnerstag Kindertage in der Pfarrei und im Marienkrankenhaus für Nord.
16.7. In unserem Ferienbungalow in Lehnin sind die Sommermonate immer stark besetzt. Mai und September kaum. Es kostet pro Tag 4 M, ganz gleich, mit wie viel Personen eine Familie hingeht. Es kostet die Pfarrei 500 M Miete und die Stromgebühren von etwa 35 Mark. Die Unkosten kommen immer gerade noch heraus.
1.8. Kaplan Ludwig ist vom Bischof zum Lokalkaplan für Brandenburg Nord bestimmt mit dem Sitz im Marienkrankenhaus. An seine Stelle in der Pfarrei tritt der Neupriester Norbert Illmann aus Luckenwalde. P. Smelz nimmt seinen Wohnsitz in Lehnin, wird aber dankenswerter Weise weiter in der Altenseelsorge der Pfarrei tätig sein.
25.8. Unsere Kommunionkinderwochen beginnen wir in den Sommerferien. Und zwar bei Ursulinen in Neustadt an der Dosse. Dort sind die Kinder nicht nur still für sich, sie lernen auch Schwestern kennen und debile Kinder, was doch einen großen erzieherischen Wert hat. Die zweite Woche ist dann in den Oktoberferien in der Pfarrei, die dritte in den Februarferien.
4.9. Wieder das Familientreffen in Kaltenhausen auf dem dortigen Grundstück des Marienkrankenhauses an der Havel.
5.9. Ein schönes Taufbesteck ist in Burg bei Adolf fertig: eine große Taufschale mit Emaille-Einlagen, ein muschelförmiger Taufwasserschöpfer, und die vergoldeten Öl- und Salzgefäße.
7.9. "Wie ist die Schrift zu verstehen?", ist das Thema für die verschiedenen Kreise. Das Konzil muß in die Praxis der Gemeinden eingearbeitet werden.
18.9. Herr Hagemann bringt immer wieder Literaturabende. Heute, über Bruce Marshall: "Alle Herrlichkeit ist innerlich".
2o.9. Fräulein Klara Lehfeld, eine unserer tüchtigsten Elisabethfrauen, ist 70 Jahre alt. In ungebrochener geistiger und körperlicher Kraft.
21.9. Junge Eheleute: Erziehung des Kindes zum Schamgefühl.
2.lo. Unser Erzbischof kommt zur heiligen Firmung in das Dekanat. Am Sonntag ist in der l0 Uhr Messe in Dreifaltigkeit Firmung und Firmerneuerung.
4.10. und am Dienstag Profeß und Einkleidung im Marienkrankenhaus.
16.l0. Das St. Hedwigsfest, das in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, steht ganz im Anliegen der Versöhnung mit dem polnischen Volke und des Friedens in der Welt.
31.l0. Ein Frauen-Einkehrtag mit Pfarrer Zoda.
7.11. Im Katharinen?Kirchsaal spricht in einer kath. - evgl. Veranstaltung Erzpriester Aßmann aus Petershagen über "Die geistliche Mitte des Konzils".
2o.11. Fräulein Lehrerin Elisabeth Jaeschke, unsere Rendantin seit langen Jahren, wird 75 Jahre.
23.11. In den Kreisen: "Der Kirchenraum nach dem Konzil? Soll auch, unsere Kirche umgebaut werden?"
4.12. Buchausstellung und Bazar der Jugend mit selbstgefertigten Geschenken für Weihnachten. Der Erlös ist für die Erneuerung des Pfarrsaales bestimmt.
5.12. Frl. Peukert vom Caritasverband spricht zu den Frauen über die sozialen Berufe in der Kirche und die Arbeit des CV.
19.12. In diesen Tagen viel Kranken- und Altenkommunionen auf den Dörfern und in der Stadt, wie immer vor den Festen.

 

 

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