Chronik
Katholische Pfarrgemeinde Heilige Dreifaltigkeit Brandenburg a.d. Havel
Chronik ab 1903 | - 1970 - |

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2000                  
 
Chronik des Jahres 1970

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Das Fest der Erscheinung des Herrn ist nunmehr auf den 1.Sonntag nach Neujahr verlegt.
7.1. Im Kreise der Seelsorgehelferinnen des Dekanates wird der neue Ordo Missae besprochen.
21.l0. Kaplan Illmann spricht im großen Jugendkreis zu dem Thema "Heutige Erlösungsversuche der Menschen".
13.2. Jedes Jahr werden Einführungstage für künftige Aspirantinnen für den kirchlichen Dienst in Michendorf veranstaltet. 7 Mädchen aus unserer Gemeinde nehmen daran teil.
18.2. Immer wieder Elternbesprechungen. Für die Eltern der Kommunionkinder, der Schulaufänger, der Schulabgänger, der einzelnen Klassen. Im großen Ganzen sind die Eltern ansprechbar, wenn es um ihre Kinder geht.
23./28.2. Unterrichtwoche für die Kommunionkinder.
25.2. In den Kreisen das Thema "Der Kardinal, die Holländer und der Zölibat".
6./9.3. Wie in jedem Jahr Straßensammlung für den kirchlichen Aufbau, eine der beiden Straßensammlungen.
11.3. die Höhepunkt der Bußzeit ist der von den Männern gestaltete Kreuzweg. Die Stadtjugend hält ihren Kreuzweg diesmal in St. Bernhard.
15.3. Für Nord wird eine besondere Vermeldung verlesen, die auf die vielfältigen, bisher vergeblichen Versuche hinweist, in Nord zu einem eigenen Gottesdienstraum zu kommen. Man möge in den vor den Wahlen üblichen Einwohnerversammlungen mutig für dieses Recht eintreten ...
19.3. Wie üblich wird von staatlicher Seite ein Gespräch vom Oberbürgermeister mit der Kirche versucht. Der Pfarrer und Pfarrer Riethmüller gehen hin und weisen vor allem auf das Anliegen des Kirchenraumes in Brandenburg Nord hin. Man stellt in Aussicht, daß bei der Neuordnung der Innenstadt und deren Ausbau etwas geschehen könnte. Wir erklärten, daß wir nicht auf einen Kirchbau mit Turm beständen, sondern einen modernen Mehrzweckbau, der in das Stadtbild hineinpaßt, eventuell auch zusammen mit der evangelischen Kirche, auf Pachtgrund auf unsere Kosten bauen würden. Detailierte Pläne und Kostenanschläge wurden hinterher vom Bischöflichen Ordinariat über uns eingereicht. Da die Ausgestaltung der Innenstadt zugunsten des Neubaugebietes am Görden auf die 8o Jahre verschoben wurde, bleibt alles beim Alten ...
21.3. Der Sonnabend vor Palmsonntag ist seit Jahren der große Beichttag für Ostern, zwei auswärtige Beichtväter sind anwesend.
22.3. An der Kirchtür werden Umschläge für das Fastenopfer der Bruderhilfe verteilt. Unsere Elisabethfrauen haben die Osterbriefe mit den Einladungen zu allen Ostergottesdiensten in die Häuser gebracht.
29.3. Auf Beschluß des Pfarrgemeinderates ist die Feier der Osternacht nunmehr um 4 Uhr früh am Ostertag. Es wurden alle Gründe für und gegen sorgfältig erwogen. Wir hoffen, daß dieser Termin in der Frühe einen gewissen Kern der Gemeinde versammeln wird.
3o.3. Der zweite Ostertag ist nunmehr Werktag, aber kirchlich gebotener Feiertag. Die Messen sind um 8, um 16.3o, um 19 Uhr. Man ist freudig erstaunt, wieviele den Feiertag halten.
3.4. Zum 6o.Geburtstag des Pfarrers gibt es viel Blumen... Überraschend kommen zwei ehemalige Kapläne des Pfarrer, Gert Adler, jetzt Pfarrer in Potsdam, und Dr. Lothar Ulrich, jetzt Regens des Theologischen Studiums in Erfurt, und konzelebrieren mit dem Pfarrer.
5.4. Nach der Männermesse das Sonntagsgespräch: "Seid nett zueinander - oder Caritas in der Gemeinde".
13.4. Goldene Hochzeit von Romanus und Maria Genge (in der Wohnung)
14.4. Goldene Hochzeit von Paul und Hedwig Piossek.
15.4. Im Pfarrsaal ein Familienabend "Neues und Altes aus der Spielkiste".
26.4. Nun wird zum ersten Mal nach der endgültigen Wahlordnung der Pfarrgemeinderat gewählt. Nachdem l0 Kandidaten mit ihrem Foto mehrere Wochen lang bekannt gemacht waren, wählte heute die Gemeinde aus diesem Kreis 5 Personen ihres Vertrauens. Es war eine gute Wahlbeteiligung. Auch für Brandenburg Nord wurde ein eigener Pfarrgemeinderat gewählt.
28.4. In den Kreisen ein Bild- und Tonband: "Wozu braucht die Welt Priester?"
1.5. Die Männermesse am 1.5., dem Fest des hl. Josef des Arbeiters um 7 Uhr früh, vor den Demonstrationen, erfreut sich gleichbleibender Beliebtheit und gleichbleibenden Besuches von Seiten der Männer.
3.5. Erstkommunionfeier in der Gemeinde, noch für Pfarrei und Nord zusammen. Das wird bald räumlich nicht mehr gehen. Die Dankandacht ist in der Kapelle des Marienkrankenhauses.
9.5. Ein Frauenausflug nach Michendorf, wo unsere Frauen und Mütter das Heim für die debilen Kinder, und das Kindergärtnerinnen Seminar mit allen Möglichkeiten der kirchlichen Berufe kennenlernen können.
11.5. In der Woche vor Pfingsten findet eine ökumenische Veranstaltung, diesmal auch in unserer Kirche statt. Ein Wortgottesdienst, bei dem Superintendent Telschow und Pfarrer Semrau die Ansprachen halten.
13.5. Auf einem gemeinsamen Konvent der Priester und Seelsorgehelferinnen des Dekanates in Lehnin werden Fragen der Religiösen Kinderwochen besprochen.
18.5. Dekanatstag in der Klosterkirche von Lehnin. Der Kardinal feiert mit den Wallfahrern die Eucharistie. Dann bieten sich verschiedene Kreise an, ein Arbeitskreis zur Ausstellung "Weltproblem Hunger, ? Naturereignis oder Geschichtskatastrophe?" Ein Fragekreis "Ein Pfarrer steht Rede und Antwort". Die eucharistische Anbetungsstunde. Ein Jugendkreis und ein Singe?und Spielkreis für die Kinder. Dann von den Brandenburgern gespielt von Calderon "Das große Welttheater", mit anschließendem Fürbittgottesdienst.
25.5. Wieder von unseren Freunden vom Stadttheater "Eine Stunde der Musik" mit Werken von Haydn, Mozart und Weber im Pfarrsaal.
1.6. Zum 1.6.70 hat unser Bischof Kaplan Norbert Illmann nach Rathenow versetzt. Die Gemeinde dankt ihm für sein vierjähriges Wirken in der Pfarrei, vor allem in der Jugend. An seine Stelle tritt Kaplan Rudolf Holfeld, bisher in Nauen.
7.6. Im Brandenburger Dom wird nochmals von Calderon "Das große Welttheater" gespielt.
9.6. Zu unseren Frauen spricht eine Diplom Kosmetikerin aus Rathenow.
14.6. Vor l0 Jahren verstarb Pfarrer Albrecht Jochmann, wir gedenken seiner in einem Requiem.
17.6. Es verstarb nach langer Krankheit Franz Theil, langjähriges Kirchenvorstandsmitglied.
21.6. In den Vormittagsmessen predigt P. Beckmann, SJ, über das Thema "Kann die Kirche demokratisiert werden?"
24.6. Wie schon in früheren Jahren eine ökumenische Johannesfeier der Jugend in der Krypta des Domes.
5.7. Im Juli und August wird im Marienkrankenhaus eine hl. Messe weniger gehalten. Die Gottesdienste sind i.n den Sommerferien in der Pfarrkirche um 7, lo und 19 Uhr. Im Marienkrankenhaus um 7 und 8.3o Uhr. Die Vorabendmesse ist in St. Bernhard.
5.7. In allen Kirchen eine Sonderkollekte für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Peru.
6.7. In Neustdt/Dosse auf dem Grundstück der Ursulinen haben wir seit Monaten an die Ferienunterkunft ("Das Sälchen") einen Anbau geschaffen, der ausreichende Waschgelegenheiten und Toiletten für die Kinder erstellen sollte. Vor allem an den Wochenenden wurden Maurer und andere Handwerker nach Neustadt gefahren, ebenfalls das ganze Material. Die Kosten übernahm zur Hälfte der Caritasverband. So ist diese Unterkunft auch für die Augen der Hygiene-Inspektion genügend eingerichtet. Wir gehen jeweils mit zwei Kinderwochen nach Neustadt.
8.7. In der Pfarrei sind die Religiösen Kinderwochen die ganzen Ferien hindurch jeweils am Mittwoch in der Pfarrei, am Donnerstag in Nord.
18.7. Wieder für jung und alt eine Dampferfahrt nach Dorotheenhof. Aber die Beteiligung ist wegen schlechter Werbung und wohl auch wegen des späten Termins schwächer als sonst. Vor der Urlaubszeit wäre eine solche Fahrt besser besucht.
17.8. Im Altersheim in Plaue soll eine Zentralheizung installiert werden. Unsere Männer, die schon seit langem eine Patenschaft über dieses Heim übernommen hatten, helfen bei den Stemmarbeiten an vielen Abenden und Wochenenden mit. Unser Fürsorger Kießig hat die Leitung übernommen.
6.9. Wie in jedem Jahr im l0 Uhr Familiengottesdienst die Segnung der Schulänfänger. Dazu musizieren die Kinder mit den Orffschen Instrumenten und singen. Die Elternrunden finden dann in der Woche vor Beginn des Unterrichtes statt.
13.9. Das "Ewige Gebet" wird auch in diesem Jahr fortgeführt. Am Nachmittag wird die Kirche nie leer.
25.9. Goldene Hochzeit von Ferdinand und Emma Volkmer.
27.9. Die Dresdener Kapellknaben besuchen Potsdam und Brandenburg und singen ein Geistliches Konzert im Dom. Ein Junge der Gemeinde, Hans Jürgen Labahn, entschließt sich spontan: "Ich gehe zu den Kapellknaben!" und er tut es.
3.l0. Kuratus Johannes Kleineidam wird zum Weihbischof von Berlin in St.Hedwig geweiht.
6.l0. Es hat sich ein Kreis Junger Familie gebildet, der monatlich zusammenkommt und selbständig seine Dinge regelt.
7.10. Eine gemeinsame Tagung der Pfarrgemeinderäte des Dekanates im Pfarrsaal zum Kennenlernen und Erfahrungsaustausch.
17.l0. Ein Oktoberfest im Pfarrsaal für unsere Jungen Familien.
20.l0. Im Frauenkreis spricht Frau Rowe über die Mode.
24.10. Wieder der Altentag in der Gemeinde, vormittags und nachmittags. Die Autofahrer der Gemeinde stellen sich wie immer zum Holen und Zurückbringen der Alten zur Verfügung.
24./25.l0. Der Dekanats-Jugendtag ist diesmal in Rathenow.
1.11. Nach der Männermesse das Sonntagsgespräch unter dem Thema: "Wann ist der Punkt gekommen, an dem man bekennen muß? - Martyrer im Bistum Berlin".
22.11. Wieder ein Musizier- und Spielnachmittag der Kinder für die Eltern. Alle Kinder, die ein Instrument spielen, treten auf.
23.11. In der Sitzung des Kirchenvorstandes wird die Abrechnung des Garagenbaues in Höhe von 13.140.- M genehmigt. Mit den Garagenbenutzern werden Mietverträge abgeschlossen. Die Einnahme von jährlich 18oo M soll helfen, das Defizit bei den Häusern abzubauen. Ebenfalls wird die Abschlußrechnung über den Ausbau der Pfarrwohnung in der Bergstr. 4 genehmigt. Die Gemeinde muß vorfinanzieren, dann werden die Kosten von der Städt. Wohnungsverwaltung übernommen, da das Haus ein Westgrundstück unter kommunaler Verwaltung ist.
26.11. Im Saal des Marienkrankenhauses ein Elterngespräch über "Gewissensbildung in der Familie", geleitet von einem Elternpaar.
l.12. Pfarrer Wolfgang Wenzel spricht über "Die religiöse Erziehung des Kleinkindes" zu den jüngeren Eheleuten und Eltern, auch evangelische Paare waren eingeladen und anwesend.
5./6.12. Zum Kolpingstag wieder der Einkehrtag für die Männer der Gemeinde. Pfarrer Otto Karl Wenzel aus Premnitz stellt ihn unter das Thema "Gotteserfahrung".
13.12. Die Kollekte "Not in der Welt" bringt 46o1,25 M.
13.12. In den Predigten wird über die Aktion des Pfarrgemeinderates gesprochen und dafür geworben. Es sind Fragebögen über das Leben der Pfarrei ausgearbeitet worden, und an alle in der Gemeinde verschickt worden. Sie sollen Auskünfte geben über die Anliegen, Sorgen, Wünsche der Gemeindemitglieder und Grundlage der kommenden Gemeindearbeit sein.
19.12. "Eine kleine Orgelmusik zum Advent" spielt Johannes Pensler.
27.12. Ein Hirtenbrief über Ehe und Mischehe wird verlesen.
31.12. Immer wieder wird geworben, den Adventsbrief des PfGR zu beantworten und es gehen tatsächlich relativ viele Antworten ein.

 

 

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