Chronik
Katholische Pfarrgemeinde Heilige Dreifaltigkeit Brandenburg a.d. Havel
Chronik ab 1903 | - 1971 - |

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Chronik des Jahres 1971

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| Anlage zur Chronik des Jahres 1971 -
Bericht des Pfarrgemeinderates vom 7.3.1971 |

 
3.1. Das Sonntagsgespräch der Männer geht "Über die neue Mischehenordnung".
11.1. Auf der Sitzung des Pfarrgemeinderates werden die Antworten der Gemeinde auf den Advents-Fragebogen ausgewertet.
24.1. Frau Luise Hiller wird 70 Jahre alt.
25.1. Auf der Sitzung das Kirchenvorstandes wird eine Reorganisation der Kirchensteuer-Erhebung beschlossen. Es soll auch Frau Witek als Kirchensteuer - Bearbeiterin gewonnen werden.
8./13.2. Kinderwoche zur Vorbereitung auf die hl. Sakramente. Die erste Woche ist jeweils am Ende der Sommerferien, die zweite in den Herbstferien, die dritte in den Februarferien. Die Erstkommunion soll jetzt in den Maiferien sein. Eine Nachbereitungswoche ist dann wieder in den Sommerferien.
7.3. Mitglieder das Pfarrgemeinderates verlesen in allen Gottesdiensten den Bericht des Pfarrgemeinderates über die Rundfrage im Advent.
10.3. In allen Gemeinden des Dekanates werden 4 Fastenpredigten gehalten, mit anschließendem Glaubensgespräch.
Kpl. Illmann "Glauben, um nicht zu verzweifeln?"
Pfr. Semrau "Buße und Bußsakrament".
Pfarrer Ratschke "Gottesdienst gleich Menschendienst?"
Kuratus Wenzel "Mit euch Christ - für euch Priester".
1.4. Frau Witek tritt ihren Dienst als Kirchensteuer-Bearbeiterin an, sie ist mit großem Eifer dabei, der sich bald in einer beträchtlichen Erhöhung des Kirchensteuer-Aufkommens bemerkbar macht.
2.4. Der Männerkreuzweg der diesmal in der Form einer Bildbetrachtung gehalten wird, nach den farbigen Dias des Konstanzer Kreuzwegs.
2.4. Eine Lektoren-Besprechung soll den Dienst der Vorsänger und Lektoren auf eine breitere Basis stellen.
8.4. Am Gründonnerstag findet um 16 Uhr eine Kindermesse im Marienkrankenhaus statt. Abends die Eucharistiefeier mit Fußwaschung, Fastenopfer der Bruderliebe, Anbetungsstunden bis Mitternacht.
9.4. Am Karfreitag vormittags der Kreuzweg der Kinder, um 15 Uhr die Kreuzfeier, und viel Beichtgelegenheit am ganzen Tag. In diesem Jahr wegen des guten Wetters besonders besucht.
11.4. Die Feier der Osternacht wieder um 4 Uhr.
27.4. Für die Frauen eine Bildbetrachtung nach Luise Rinser
2.5. Am Weltgebetstag für die geistlichen Berufe ein eigener Wortgottesdienst in der Kirche.
3.5. Der Kindergarten-Ausschuß regelt die Zulassung zu unserem Kindergarten: Von nichtkatholischen Kindern muß eine Taufbescheinigung des Kindes vorgelegt werden. Es soll mehr Platz für christliche Kinder geschaffen werden.
11.5. Zeitpredigt von P. Ogiermann, SJ, "(Unruhe in der Kirche - Zerstörung oder Aufgabe?"
15.5 Wieder ein Frauenausflug, diesmal nach Kirchmöser.
16.5. Eine von der Jugend ausgestaltete Stadtjugendmesse für die katholische Jugend Brandenburgs in unserer Pfarrkirche.
23.5. Unter den 23 Männern, die in St. Hedwig Berlin die bischöfliche Sendung erhalten, als Laiendiakon in den Gemeinden Dienst zu tun, befinden sich auch 2 Männer unserer Gemeinde, Herr Werner Kießig und Herr Arno Müller.
26.5. In der ökumenischen Woche findet auch wieder ein Wortgottesdienst in unserer Kirche statt, bei dem Pfarrer Langhoff und Pfarrer Semrau die Ansprachen halten. Wie im vorigen Jahr gut besucht.
31.5. Dekanatstag in Lehnin. Eucharistiefeier mit dem Herrn Weihbischof. Ein Fragekreis "Pfarrgemeinderäte geben Antwort - Priester fragen", der einen sehr guten Eindruck hinterließ. Ein Jugendkreis mit dem Weihbischof, ein Singe- und Spielkreis für die Kinder. "Ernstes und Heiteres im Lehniner Bilderbogen beschließt den Tag.
30.1 Goldene Hochzeit der Eheleute Fligge im l0 Uhr Gottesdienst.
5.6. Ein kleines Orgelkonzert, in dem Johannes Nitschke, unser Organist spielt, und Friedrich Hagemann die Texte spricht.
6.6. Die alljährliche Jugendwallfahrt nach Altbuchhorst.
7.6. Wieder bereiten uns Sänger und Instrumentalisten des Stadttheaters einen Musikabend mit Werken von Couperin, Mozart, Schubert und Schumann. Die verbindenden Worte spricht Frau Sonja Eckelmann, der das Zustandekommen des Abends zu verdanken ist. Der Besuch ist gut. Anschließend immer ein kleiner Empfang beim Pfarrer, auf dem es lustig zugeht.
13.6. Wegen Regens muß die Fronleichnamsprozession ausfallen.
4.7. Unsere Lautsprecher-Anlage wird zum evangelischen Missionsfest nach Seelensdorf ausgeliehen, und am 12.9. nach Lehnin zum evangelischen Kirchentag, mit Bedienung, für die sich Werner Kießig und Gerhard Billerbeck zur Verfügung stellen.
4.7. Frau Beate Dargel wird als Seelsorgehelferin für Brandenburg- Nord vom Bischöflichen Ordinariat angestellt, mit zwei Drittel Arbeitszeit. Sie war schon als Praktikantin hier gewesen und hatte dabei ihren Mann hier kennen gelernt.
17.7. Dampferfahrt nach Phoeben. Da in Brandenburg durchgeschleust. werden muß, wird die Fahrt zu lang.
17.7. Goldene Hochzeit der Eheleute Ludwanowski.
25.7. Die Buckower Bläser sind zu Gast und blasen zum Gottesdienst und nachher vor der Kirche.
21.8. Goldene Hochzeit der Eheleute Hoth.
5.9. Die Kraftfahrer mit ihren Familien sind zu einer Sternfahrt nach Steckelsdorf eingeladen. Dort ist eine Kraftfahrer- Andacht und Fahrzeugsegnung.
9.9. Die kirchliche Spielgruppe "Die Brücke" führt von Rochus Spieker "Vibia Perpetua" auf.
19.9. Das "Ewige Gebet" versammelt die Gemeinde zu Anbetung und Besinnung.
27.9. In den Kreisen "Das Petrusamt heute".
13.10. Es tagt bei uns der Dekanatsrat, das ist der Priesterkonvent und die Vorsitzenden der Pfarrgemeinderäte des Dekanates. Es gilt für die Berliner Pastoralkonferenz, welche die Synode vorbereitet, 3 Vertreter des Dekanates zu wählen. Es werden gewählt Pfarrer Otto Karl Wenzel, Premnitz, Herr Werner Kießig, Brandenburg, und Frau Sonja Eckelmann, Brandenburg.
16.l0. Altentag vormittags und nachmittags mit Programm des Kindergartens und einer Schulkindergruppe.
18.l0. Für die Kraftfahrer in der Gemeinde wird im Pfarrsaal eine Verkehrsschulung gehalten von Seiten der Verkehrspolizei, dabei wird den Teilnehmern auch der Schulungsstempel gegeben. ? Es folgen dann im Winterhalbjahr weitere Schulungen.
19.10. Zeitpredigt von P. Kroll "Wer war Jesus von Nazareth? Neue Tatsachen zu alten Wahrheiten". P. Kroll zeigt hinterher im Pfarrsaal Lichtbilder zu seinem Thema.
24.l0. Wieder ein Musizier- und Spielnachmittag der Kinder für ihre Eltern.
27.l0. Wiederholung des "Lehniner Bilderbogens", eines Kabaretts, im Pfarrsaal. Die Wirkung ist in einem geschlossenen Raum, im Pfarrsaal besser.
27.l0. Ein Eheleute-Kreis mit Herrn Tudika vom Caritasverband im Marienkrankenhaus.
30.10. Dekanats-Jugendtag in Brandenburg.
8.11. Im Frauenkreis "Auch Musik und Dichtung können schön sein".
10.11. Im Männerkreis "Das römische Interview des Kardinals".
27.11. Die Kinder gehen zur Erstbeicht. Die Eltern sind ebenfalls zur heiligen Beichte geladen. Einige kommen.
28.11. Die Kollekte "Not in der Welt" bringt in der ganzen Gemeinde 6.831,55 M zusammen.
4./5.12. Männer-Einkehrtag mit Pfarrer Wolfgang Wenzel über das Thema "Gott suchen und finden".
5.12. Jährlich findet immer um diese Zeit eine Buchausstellung der Christophorus-Buchhandlung im Pfarrsaal statt. Außerdem hält die Jugend einen Basar mit selbstgefertigten kunstgewerblichen Sachen, der sich guten Zuspruchs erfreut.
5.12. Bei der St. Nikolausfeier der Kinder werden immer wieder neue Formen der Gestaltung und Mitwirkung der Kinder gesucht.
8.12. Beliebt und gut besucht ist eine Adventsfeier der Frauen, die nach der Abendmesse am Feste "Mariä Erwählung" stattfindet.
13.12. Im Kirchenvorstand wird beschlossen, einer Vereinbarung mit dem Architekten Franz Klinger zuzustimmen, nach der Herr Klinger kostenlos einen Entwurf für den Altarraum-Umbau der Kirche erstellt, alle Nebenkosten vergütet erhält. Für die erste Stufe der Umbau-Maßnahmen stehen z.Z. 35.400 M aus dem Fonds zur Verfügung. Eine Baukommission, bestehend aus Pfarrer Semrau, Architekt Klinger, und den Herrn Nowitzki, Mitrenga und Kießig, soll die Verhandlungen mit dem Ordinariat führen und für die Materialbeschaffung zuständig sein. Am 17.12. legen Pfarrer und Architekt dem Baubeauftragten des Bischöflichen Ordinariates, Pfarrer Stinner, die Pläne zur ersten Einsicht vor, ehe sie mit dem Antrag des Kirchenvorstandes offiziell zur Genehmigung zugesandt werden.
26.12. Am zweiten Weihnachtstag gibt der Pfarrer in allen Gottesdiensten der Gemeinde das Vorhaben bekannt, zugleich werden im Pfarrsaal die Entwürfe zur Kenntnisnahme und zur Diskussion ausgestellt.
31.12  In der Jahresschlußandacht gibt der Pfarrer der Gemeinde eine chronikhafte Übersicht über die Geschehnisse des Jahres, die mit folgenden Worten schließt: "Das waren die besonderen Ereignisse des Jahres, dazu kam das normale Leben der Gemeinde: es wurden Ehen geschlossen, Kinder getauft, im Kindergarten wurden Kleinkinder betreut, es wurden Kinder im Glauben unterwiesen, Jugendrunden gehalten, Kreise gehalten, Kranke besucht, Sterbende versehen, Tote beerdigt, Außenstellen betreut, silberne und goldene Hochzeiten gehalten, Hilfsbedürftige fürsorgerisch betreut, viele Arbeitsbesprechungen in Pfarrgemeinderat, Kirchenvorstand, Dekanatsrat gehalten, - aber vor allem wohl Eucharistie gefeiert, Sakramente empfangen, gebetet, geopfert, in der Stille füreinander gesorgt, Gott angebetet, Kirche in dieser Stadt präsent gemacht."

 

 

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