Chronik
Katholische Pfarrgemeinde Heilige Dreifaltigkeit Brandenburg a.d. Havel
Chronik ab 1903 | - 1971 - |

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Anlage zur Chronik des Jahres 1971

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| Chronik des Jahres 1971 |

Bericht des Pfarrgemeinderates vom 7.3.1971

Liebe Brüder und Schwestern!

Aus den Texten des II. Vatikanischen Konzils wird deutlich: Der Laie soll eine Selbständigkeit und Mündigkeit erreichen, damit er bewußt und verantwortlich seine Aufgaben im Volke Gottes erfüllen, zum Wachstum und zur ständigen Heiligung der Kirche beitragen kann.

Von diesen Gedanken hat sich der Pfarrgemeinderat leiten lassen, als er Sie in dem Adventsbrief vom Dezember 1970 aufgerufen hat, Ihre Antwort zu geben.
Nach eingehender Auswertung dieser Ihrer Antworten möchte Ihnen der Pfarrgemeinderat am heutigen Sonntag das Ergebnis vorlegen. In 164 Briefen, das sind etwa 10 % der für Brandenburg-Nord und die Pfarrkirche ausgegebenen, wurde mehr oder weniger ausführlich zu den bekannten 11 Problemkreisen Stellung genommen. Statistik halber sei noch ergänzt, daß überwiegend Kirchenbesucher geantwortet haben und verschiedene Briefe als Familienantworten angesehen werden können.
Die Skala der Stellungnahmen reicht von Zustimmung und Anregung bis zur Kritik und Ablehnung. Die Aufgabe dieses Berichtes besteht nicht darin, eine Wertung auszudrücken, sondern er soll über geäußerte häufige und typische Meinungen informieren. Wir können nur Schwerpunkte erwähnen, das besagt aber nicht, daß die anderen Wünsche nicht auch als Anliegen der Gemeinde gesehen werden. Auf einer Gemeindeversammlung wird Gelegenheit geboten, über alles zu sprechen.
Dieser Bericht liegt im Pfarrbüro zur Einsichtnahme aus, Nun möchten wir Ihnen die Zusammenfassung über die einzelnen Fragen vortragen.

 

Frage 1:
Wie stellen Sie sich eine Neugestaltung unserer Pfarrkirche ( z. B. Altarraum) vor?

Auf diese Frage sind 151 Stellungnahmen abgegeben worden, die sich im wesentlichen auf die Neugestaltung des Altarraumes bezogen. Am häufigsten sprachen sie sich für eine Veränderung der jetzigen Form aus. In den oberen Altersgruppen (50?80 Jahre) variierten die Meinungen stark zwischen Beibehaltung und Veränderung. Aus den auf Veränderung den Altarraumes zielenden Aussagen seien hier die wichtigsten genannt:

Der Umbau des Altarraumes ist notwendig. Er sollte entsprechend dem heutigen liturgischen Verständnis derart gestaltet werden, daß es dem Priester möglich ist, dem Volk zugewandt die hl. Messe zu feiern.
Folgende konkrete Vorstellungen sind dabei am deutlichsten hervorgetreten. Der Altar sollte eine Tischform erhalten, tiefer gesetzt und entweder etwas weiter nach vorn oder gar bis an die Kommunionbank in die Mitte gerückt werden. Als besonders wertvoll, weil zum Raum und zur Geschichte der Kirche passend, wird ein Altarbau aus Klinker bzw. Naturstein (z; B. gebrochener Sandstein) betont. Als einfache Schmuckelemente könnten schmiedeeiserne Verzierungen dienen. Für den Tabernakel müßte ein Wandeinlaß geschaffen werden. Fast einstimmig wurde der Abbau von Kanzel und Kommunionbank gewünscht.
Zur Wandgestaltung dagegen sehen die Meinungen verschieden aus. Einige legen Wert darauf, die Fresken nach Motiven des griechisch?spanischen Malers Ei Greco zu belassen, andere möchten an Stelle der Bilder einfache Symboldarstellungen ( u. a. ein Dreifaltigkeitssymbol) oder bunte Glasfenster oder zweckmäßige Betonglasfenster. Es wird aber auch ein Überstreichen der Bilder mit heller Farbe vorgeschlagen, um der Raumwirkung eine bewußte Schlichtheit zu geben. Ob ein großes hängendes Kreuz in den Gesamtrahmen paßt, muß schließlich fachmännischem Urteil überlassen bleiben, wie alle gutgemeinten Vorschläge.
Bedeutsam erscheinen noch einige andere den übrigen Kirchenraum betreffende Kritiken und Hinweise, die an dieser Stelle in Form einer Aufzählung genannt seien:

- Kirchenraum insgesamt renovieren
- neuer moderner Kreuzweg
- Taufbrunnen mehr in den Blickpunkt rücken (z. B. an die Stelle der Kanzel oder in den Mittelgang)
- würdigen Platz für Muttergottes
- bessere Beleuchtung
- elektrische Bankbeheizung
- Wegfall der Andachtswinkel unter der Empore
- Neugestaltung der Totentafeln

 

Frage 2:
Entspricht die jetzige Form der heiligen Messe Ihren Vorstellungen?
Wünschen Sie sich mehr Zeiten der Stille (z.B. nach der Predigt, nach der Kommunion)?

In 162 Stellungnahmen wurde an diesen Problemen reges Interesse bekundet. Alle Altersgruppen wünschen eine straffere Meßgestaltung. Viele sind der Meinung, die Kommunionausteilung müsse zügiger verlaufen und in absehbarer Zeit (so die Äußerungen der 30 bis 50 Jährigen) der Einsatz von Laiendiakonen auch in unserer Pfarrkirche erfolgen. Zwei Lesungen mit Zwischengesängen werden von manchen als zuviel empfunden. Besonders in den Kindermessen sollte darauf und auf eine in der Zeitdauer bemessene Predigt geachtet werden.

Kritisch wurde ferner bemerkt:

- Verbesserung des Vortrages der Lesungen durch Schulung der Lektoren.

- Beschränkung auf wenigen Liedstrophen, die für den heutigen Menschen aussagekräftiger sind.

- Erweiterung des Liedrufschatzes

- Der Neuaufbau eines Kirchenchores wird mehrfach für besondere Anlässe als sinnvoll und als ehrenvolle Aufgabe der Gemeinde erachtet

- Vermeldungen nach der Predigt oder nach dem Segen

Zum zweiten Teil der Frage: Wünschen Sie sich mehr Zeiten der Stille (z.B. nach der Predigt, nach der Kommunion)? Besteht die Vorstellung, daß die Stille in der hl. Messe ausreicht bzw. daß mehr Stille nach der Kommunion wünschenswert wäre.

Ferner wurde die Meinung geäußert, gelegentlich kind- bzw. jugendgemäße Gottesdienste auch musikalisch zugestalten. Von der älteren Generation wurden auch Messen in althergebrachter Form gewünscht.

 

Frage 3:
Welche Themen erwarten Sie in der Predigt?
Welche Glaubenslehren müssen Ihrer Meinung nach neu dargelegt werden (z.B. .... abgestiegen zu der Hölle ....)?

Antworten wurden von 121 Personen vorgelegt.

Die stärkste Beachtung hat diese Frage in der Altersgruppe der 30 ? 50 Jährigen gefunden, interessiert haben sich alle Jahrgänge dafür. Es ist nicht möglich die breite Skala der Wünsche zu den Predigtthemen einzeln zu benennen, wir legen Ihnen hier die mehrfach genannten Anliegen vor:

Aktuelle Fragen und Themen aus Welt und Kirche sollen in der Predigt Beachtung finden.
Die Heilige Schrift muß für die h e u t i g e Zeit aufgehellt worden. Der Christ braucht Hilfen, um das Evangelium in seiner Welt zu verwurzeln.
Entwicklungslehre und Glaube, die Klärung weltanschaulicher Fragen werden als Themen gewünscht.
Alle Altersgruppen sind interessiert an der Deutung der Wahrheiten, wie sie im Glaubensbekenntnis ausgesprochen werden.
Die Lesungen aus dem Alten Bund erfordern Vertiefung des alttestamentlichen Glaubensbegriffes.
Über Sakramente im allgemeinen liegen noch Wünsche vor, für das Bußsakrament im besonderen.
Stellung genommen werden müßte zu Glaubenssätzen über Maria.
Die Vaterunserbitten sollten auch immer wieder einmal Inhalt der Predigten sein.

Einige Wünsche zum Stil der Predigten:
Es werden kurze, prägnante Predigten überwiegend für die Zeit von 10 ? 15 Minuten gewünscht.

Der Inhalt soll nicht vorgekaut und einhämmernd dargeboten worden, sondern er soll geistig anfordern und für die Probleme der Gegenwart provozieren. Die Gläubigen möchten persönlicher angesprochen werden, nicht eine abstrakte Abhandlung über sich ergehen lassen müssen.

 

Frage 4:
Wünschen Sie Andachten (z.B. Kreuzweg, Rosenkranz und in welcher Form?

Diese Frage wurde von 135 Gemeindemitgliedern beantwortet. Der größte Teil stimmte für Andachten in veränderter Form ? zeitnaher ? belebter ?und vor allem nicht länger als 30 Minuten.

Von den weiteren Wünschen haben wir folgende zusammengefaßt:

- dem Kirchenjahr entsprechend sollten kirchenmusikalische Andachten angeboten werden

- vermißt wurde der sakramentale Segen

- größere Sorgfalt sollte auf den Inhalt gelegt werden z. B. bei den Maiandachten.

- Vielfach wurde gewünscht, daß die verschiedenen Gemeindegruppen zur Vorbereitung und Gestaltung hinzugezogen werden.

- Aktuellen kirchlichen und weltlichen Fragen sollte mehr Beachtung geschenkt werden. Besonders die älteren Gemeindemitglieder haben für die bisher übliche Form mit vorverlegten Anfangszeiten gestimmt.

 

Frage 5:
Wie stellen Sie sich die Anteilnahme der Gemeinde an Taufen und Trauungen vor? Würden Sie eine Taufe oder Trauung in der Sonntagsmesse begrüßen?

Die Frage beantworteten 150 Personen. Ungefähr 6Q% der Antworten waren ohne Einschränkung positiv. 151 der antwortenden Personen lehnten Trauung und Taufe während der Sonntagsmesse ab; dies waren besonders ältere Menschen (in der Altersgruppe über 60 Jahre ca. 25%).
11% der Antwortenden sind einverstanden, aber vielleicht nicht sehr interessiert. Die Antworten lauteten etwa: Gelegentlich oder nach persönlichem Wünsch.
In etwa 9% der Antworten wird nur die Trauung während der Sonntagsmesse befürwortet, die Taufe soll vor bzw. nachdem Gottesdienst stattfinden und in etwa 5 % der Antworten wird nur die Taufe während der hl. Messe befürwortet. Oft wird die Vermeldung aller Taufen und Trauungen mit Datum und Uhrzeit gefordert. Gewünscht wird auch die Bekanntgabe aller Todesfälle. Es wird auch darauf hingewiesen, daß die heilige Messe nicht zu lange dauern darf, wenn eine Taufe oder Trauung stattfindet.

 

Frage 6:
Wie wünschen Sie sich die Bildungsarbeit in der Gemeinde?
Bevorzugen Sie:
a) Glaubensseminare (über begrenzte Zeit)?
b) Schriftlesung?
c) Aktuelle Fragen aus allen Lebensbereichen?
d) Musische Veranstaltungen?

Zu dieser Frage nahmen 127 Personen Stellung. Die Anzahl der Stellung nehmenden zeigt daß rege Interesse an der Aktivierung der Bildungsarbeit in der Gemeinde,

Die differenzierte Beantwortung der Teilfragen. ergab folgendes Bild:

Aktuelle Fragen aus allen Lebensbereichen
bejahten 53,5 %
Glaubensseminare über begrenzte Zeit 43,3 %
Musische Veranstaltungen 41,0 %
Schriftlesung 26,3 %

Daraus ist ersichtlich, daß die Behandlung aktueller Fragen aus allen Lebensbereichen für die Bildungsarbeit von der Gemeinde vorrangig gewünscht wird, danach wurde für Glaubensseminare und musische Veranstaltungen Interesse gezeigt. Die niedrigste Prozentzahl ergab die Prüfung der Stimmen für die Schriftlesung.

 

Zur Frage 7:
Wie stellen Sie sich den Kontakt der Gemeindemitglieder untereinander vor? , gab es 69 Stellungnahmen.

Von allen wird größerer Kontakt in der Gemeinde gewünscht, der bestehende als ungenügend bezeichnet,

Im einzelnen wurden folgende Wünsche geäußert:
Zugezogene mutiger anzusprechen,
daß Kranke und Alte häufiger aufgesucht werden
von den Geistlichen, aber auch von Kindern, Jugend, Pfarrgemeinderat.
Jeder Zuzug, Umzug und Krankheitsfall möge im
Pfarrbüro gemeldet werden,
Zugezogene, Krankheits? und Todesfälle sollen
durch Vermeldung und am Aushang bekannt gegeben
werden, um bessere Hilfeleistung zu ermöglichen.

Als Mittel zur besseren Kontaktbildung werden genannt:

Kleinere Kreise von 3?4 Familien, die sich reihum in den Wohnungen treffen, sich gegenseitig helfen und auch Zugezogene einladen;
mehr Werbung und Einladungen zu den Gemeindeveranstaltungen;
Bildung von Interessengemeinschaften;
Gemeindetreffen nach den Gottesdiensten im Pfarrsaal nach Art der "Offenen Tür", da der Zugang zu bestehenden Kreisen oft nicht ohne Schwierigkeit sei;
eine besondere Bitte an Autofahrer: Kranke, Gehbehinderte und Alte ab und zu einmal auszufahren;
ein Briefkasten an der Kirchtür für spezielle Sorgen und Hilfen wird empfohlen.

 

Frage 8:
Zu welcher Mitarbeit innerhalb der Gemeinde sind Sie bereit?
Z. B. Hilfe bei Alten und Kranken
Handwerkliche Arbeiten
Vermittlung von Fachwissen.

Zu dieser Frage äußerten sich 79 Personen. Die Mehrheit der Befragten beschränkte sich in der Antwort auf diese drei Möglichkeiten der Mitarbeit.
In allen Altersgruppen findet sich die Bereitschaft zur Hilfe bei Alten und Kranken bzw. Hilfe in Familien. Besonders ausgeprägt bei den 50 bis 60 Jährigen.
Auch zur Vermittlung von Fachwissen sind Personen
fast aller Altersgruppen bereit. Schwerpunkt sind
hier die Jüngeren (Jahrgänge um die 30).
Handwerkliche Hilfen werden ebenfalls von fast allen, besonders aber von den zwanzig und vierzig
Jahre alten angeboten.
Einige Antworter bieten jedoch auch eine andere
Mitarbeit an.
Da werden genannt:
- Betreuung vorschulpflichtiger Kinder (während
des Gottesdienstes)
- Babypflege bei Krankheit einer Mutter
- Lektoren und Vorbeterdienste
- Lieder anstimmen und einüben
- Singen im Kirchenchor
- sowie jede notwendige Mitarbeit,

Bei den Antworten haben sich bei den 20 - 40 Jährigen mehr Männer, bei den oberen Altersstufen mehr Frauen beteiligt.

 

Frage 9:
Würden Sie einer Information Über den Glaubensunterricht Ihrer Kinder zustimmen?
(Elternbesprechung auf Klassenbasis, wenigstens einmal im Jahr)?

Zu dieser Frage haben sich insgesamt 77 Personen geäußert. 71 Antworter halten eine Elternbesprechung wenigstens 1 mal im Jahr für notwendig, während 6 Personen eine zwei- bis viermalige vorschlagen. Die stärkste Beachtung fand diese Frage in der Altersgruppe der 20-50 Jährigen.

 

Frage 10:
Wie beurteilen Sie die Arbeit mit den Kindern in unserer Gemeinde.
Z.B. Kindergarten in der Pfarrei, Kleinkinderstunden in der Bergstraße, religiöse Kindertage und Wochen, Martins? und Nikolaustage Kinderfeste.
Welche Wünsche und Anregungen haben Sie?

Die Frage wurde von 78 Leuten beantwortet. Die Mehrheit der
Antworter spricht sich lobend über die Kinderarbeit in unserer Gemeinde aus, es sind überwiegend die Altersgruppen bis 40 Jahre.
Im einzelnen wurden für die weitere Arbeit folgende Anregungen gegeben:

a) Für den Kindergarten wurde die Bildung eines Elternausschusses, sowie regelmäßige Elternbesprechungen gewünscht.
- Gefragt wird nach dem Anteil der katholischen Kinder im Kindergarten;
- ob der Kindergarten auch über die Urlaubszeit geöffnet bleiben könnte;
- und ob nicht eine Verlegung der Weihnachtsfeier in den weihnachtlichen Raum ratsam wäre.

b) Kleinkinderstunde. Einige wünschen diese Einrichtung auch für die Pfarrei, andere schlagen Trennung in zwei Altersgruppen und Verlegung auf einen anderen Tag vor.

c) Kindertage, Kinderwochen.
Kindertage werden nicht nur die großen, sondern für alle Ferien gewünscht. Außerdem werden Kinderfeste und Fahrten mit Größeren angeregt.

d) St. Martinstag usw. Für diese Veranstaltungen überwiegt die allgemeine Zustimmung. Dennoch einige Anregungen, die wichtig scheinen: Aktivere Einbeziehung der Größeren für die Keineren. Mitarbeit von Eltern sollte genutzt werden.

Es wurde auch der Hinweis gegeben, die Kinder zur Hilfe bei Alten und Kranken anzuleiten.

Von den sonstigen Wünschen und Anregungen seien noch genannt: Babysitterdienst zur 10 Uhr Messe, musische Veranstaltungen, Gruppenstunden für die Größeren.

 

Zur Frage 11:
Schreiben Sie auch das, was Sie sonst noch auf dem Herzen haben, wurde 102 mal geantwortet.

Die meisten Wünsche bezogen sich auf die ersten 10 Fragen und sind dort eingearbeitet.

Als weitere Anliegen werden genannt:

- Der Einbau einer Lautsprecheranlage in der Pfarrkirche.

- Ein ständiger Fragekasten " Deine Meinung ist gefragt" an der Kirchtür.

- Eine auf den Samstagabend vorverlegte Sonntagsmesse wird auch mehrfach gewünscht.

- Die weihnachtliche Christmesse möchten manche früher als Mitternacht gelegt haben.

- Einige wünschen die Abschaffung der sogenannten "Ohrenbeichte" oder eine Änderung der bisherigen Form der Beichte.

- Die Gräbereinsegnung an Allerseelen möge auf dem Hauptfriedhof so gehalten werden wie auf dem Neustädtischen Friedhof.

- Ökumenische Gottesdienste sollen nicht vergessen werden.

- Es wird eine offene Information über die Finanzen und die Verwaltung der Pfarrgemeinde und der Caritashäuser gewünscht.

 

Damit wollen wir den Bericht, den wir aus Ihren Antworten erarbeitet haben, beenden.
Allen, die sich angesprochen fühlten und aktiv bekundeten, daß ihnen das Leben unserer Pfarrgemeinde am Herzen liegt, sei herzlich Dank gesagt.

Brandenburg, den 7. März 1971
Der Pfarrgemeinderat

 

 

 

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