Chronik
Katholische Pfarrgemeinde Heilige Dreifaltigkeit Brandenburg a.d. Havel
Chronik ab 1903 | - 1979 - |

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2000                  
 
Chronik des Jahres 1979

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1.1. Mit großer Kälte und hohem Schnee beginnt das neue Jahr. Stromabschaltungen sind die unausbleibliche Folge.
7.1. Das Hochfest der Erscheinung des Herrn wird am Sonntag begangen. Wasserweihe im 10 Uhr Gottesdienst. Und es werden die Wohnungssegnungen angeboten.
15.1. In unserer Kirche, als der einzigen geheizten Kirche Brandenburgs, wird das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach, Teil 4-6, aufgeführt. Die Kirchenchöre von Katharinen und Gotthard musizieren mit guten Solisten und mit Orchestermitgliedern des Stadttheaters unter Leitung von Ernst und Bettina Damus.
18.1. Die Eheleute Wilhelm und Hildegard Stöber begehen ihren 4o. Hochzeitstag. (Sie sagen: Ob wir den 5o. erleben werden, wissen wir nicht.)
22.1. Die Weihnachtsbäume standen bis einschließlich Sonntag, den 22.Januar. Die Krippe war aus Raumgründen vor der Aufführung des Weihnachtsoratoriums, die ja vom Altarraum her geschah, abgeräumt worden.
4.2. "Darstellung des Herrn" (Mariä Lichtmeß) wird am Sonntag begangen, mit Kerzenweihe, Lichterprozession und Blasiussegen.- Das Sonntagsgespräch hat zum Thema: "Sakral und profan, was ist das?".
5.-9.2. Kommunionkinderwoche in der Pfarrei.
10.2. Der Jugendfasching findet heute schon statt.
12.-17.2. Kaplan Richter fährt mit Acht-Kläßlern nach Oberweißenbach in Thüringen zum Skilaufen.
16.2. Goldene Hochzeit der Eheleute Kurt und Anne Marggraf.
24.2. Kinderfasching, der immer etwas unter der Konkurrenz der Schule und Pionierveranstaltungen leidet. Der traditionelle Fasching der Gemeinde, dann der Alten schließt sich an.
25.2. Der Pfarrgemeinderat hatte zu einer Kollekte für ein Primizgeschenk (Kelch) an Burkard Simon aufgefordert. Die Spenden werden nach dem Gottesdienst an der Kirchtür eingesammelt und ergeben 2910,- Mark.
4.3. Der Fastenhirtenbrief unseres Bischofs wird verlesen. Das Sonntagsgespräch der Männer geht über "Kopfrechnen schwach - Religion gut. Glaube und Wissenschaft" und wird auch von unserer "Intelligenz" besucht und führt zu lebhaften Gesprächen.
5.3. Der Kreuzweg ist da! Es hat über 2 Jahre gedauert, bis Joseph Krautwald in Rheine/Westfalen die Stationen fertigstellte. Über den Caritasverband in Westberlin kam er dann mit Warenbegleitschein nach Ostberlin. Westdeutsche Freunde haben ihn bezahlt. Zweimal hatte der Pfarrer in dieser Zeit Herrn Krautwald aufgesucht, um alles zu besprechen und zu regeln. Die Bilder sind als Flachreliefs aus einer Leichtmetall-Legierung (Magnesium Silizium) gegossen. - Die Freude ist groß, und die allgemeine Anerkennung.
16.3. In vier Fastenpredigten wird der neue Kreuzweg von Pfarrer und Kaplan eingeführt. Sie haben die Themen: 1) Männer am Kreuzweg des Herrn: der Skeptiker, der Helfer, der Glaubende, der Heide. 2) Das Kreuz annehmen, es aushalten, ja, sich festnageln lassen. 3) Frauen am Kreuzweg des Herrn: die Mutter, die Mitleidende, die Klagenden. 4) Erlösung im Leid - Hoffnung in der Auferstehung. Zu diesen Themen wurden die entsprechenden Stationen aufgehangen, und auch nach der Predigt groß im Lichtbild gezeigt, dazu wurden mit verschiedenen Sprechern die Bilder gedeutet und vorgebetet. Die Kreuzweg-Predigten wurden gut besucht.
24.3. Zu den Fastenpredigten waren 422 Einladungen an ausgewählte Anschriften geschickt worden. Der Osterbrief wird in 1150 Exemplaren an alle in der Kartei enthaltenen Anschriften in Brandenburg und auf den Dörfern versandt. In der Stadt tragen die Elisabethfrauen die Einladungen aus, - nicht um das Porto zu sparen, sondern um immer wieder einmal einen persönlichen Besuch zu machen. - Der Pfarrgemeinderat hat begonnen, alle 7o Jahre alten Gemeindemitglieder zu besuchen, und alle Älteren, ihnen einen Glückwunsch des Pfarrers zu überbringen , und ein paar Blumen. Alle "runden" Geburtstage (70, 75, 8o usw.) übernimmt der Pfarrer.
31.3. Über Sonnabend/Sonntag ist Kaplan Richter mit Jugendlichen in Altbuchhorst.
1.4. Nach altem Brauch verhüllen wir zum Passionssonntag das große Kreuz mit einem violetten Tuch. "Heute sind es 20 Jahre, daß Herr Johannes Nitschke in unserer Gemeinde den Dienst des Organisten versieht. Im Namen der ganzen Gemeinde sei ihm herzlich Dank gesagt für seinen zuverlässigen, uneigennützigen, stets mit Engagement geleisteten Dienst. Und wir hoffen auf viele weitere Jahre. - Die Orgel übrigens wurde gestern vor 11 Jahren eingeweiht." (Aus der Vermeldung).
8.4. Am Palmsonntag beginnt wieder die große Liturgie der Hohen Woche, wir geben uns alle Mühe, sie würdig und mit innerer Anteilnahme zu vollziehen. Änderungen oder Neuheiten gibt es nicht, es hat sich eine feste, bewährte Ordnung herausgebildet, die Jahr für Jahr eingehalten wird.
12.4. Das Fastenopfer der Bruderhilfe brachte in der ganzen Gemeinde insgesamt 9524.- M, davon in Nord 2264,- M, Kinder-Fastenschachteln 632,- M, Fastenopfer der Jugend 365,- M.
16.4. Eine Marderfamilie richtet im Pfarrgarten großen Schaden an. Ein monatelanger Kampf beginnt, ohne rechten Erfolg.
27.4. Visitation der Gemeinde durch den derzeitigen Dekan Pfarrer Höhle von St. Bernhard.
28.4. Über Sonnabend/Sonntag fahren unsere Ministranten nach Berlin zu einem Ministrantentreffen des Bistums.
5.5. Der 14. Frauenausflug, seitdem 1964 der erste unternommen wurde, führt uns nach Steckelsdorf, 14-19 Uhr.
6.5. Das Sonntagsgespräch der Männer am Welttag der geistlichen Berufe gilt Mutter Teresa. Ebenso bei den Frauen.
9.5. Bei sehr schönem Wetter unternimmt das Dekanat einen Ausflug aller kirchlichen Mitarbeiter nach Lindow und Neuruppin. Von uns fahren 11 Personen mit.
13.5. Erstkommunion mit 21 Kindern aus der Pfarrei und Nord.
14.5. In den Maiferien ist Frl. Töpper mit den Mädchen nach Neustadt und der Kaplan mit den Ministranten zu Rad unterwegs. Sie verabschieden sich mit heiliger Messe und dem Reisesegen.
19.5. Über Sonnabend/Sonntag ist der Kaplan mit Jugendlichen zu Rad nach Groß Glienicke in das Sommerhaus der Potsdamer Gemeinde.
21.5. Regens Christian von der Huysburg hält beiden Pfarrgemeinderäten einen geistlichen Vortrag "Unser Gemeindeleben im Licht des Neuen Testamentes".
27.5. Die restaurierte Petri-Kirche beim Dom wird wieder eingeweiht und eine Ausstellung "Kunst zum Begreifen" eröffnet.
28.5. Ökumenischer Gottesdienst in der Pauli-Kapelle nebenan (Pfarrer Buchholz (Predigt), Pfarrer Schönwälder, PfarrerSemrau, Kießig, Freitag).
1.6. Die katholischen Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände, sowie die Gemeindekirchenräte der evangelischen und Freikirchen treffen sich im Katharinenkirchsaal. Superintendent Koopmann spricht zum Hungertuch von Miserior ein geistliches Wort. Eine etwas zaghafte Aussprache über die Tätigkeit der Räte schließt sich an.
2.6. "Die Hochzeit des Jahres": Eine Brautmesse mit zwei Trauungen, drei Priestern, vier Brautleuten, einem Kirchenchor ... Mechtild Müller und Hartmut Scheffler, Annette Rettig und Eckehard Große, alle richtig katholisch, werden getraut von Kaplan Klaus Müller und Kaplan Richter und dem Pfarrer.
4.6. Pfingstmontag ist Dekanatstag in Kloster Lehnin. Der Kardinal erscheint sehr heiser zur Messe, er will zwar einige Worte predigen, aber bei der Meßfeier soll der Pfarrer als Konzelebrant alles sprechen und singen, was der Bischof nicht unbedingt selber sprechen muß. So geschieht es - und wir machen hinterher unsere Späße über die "Stimme seines Herrn" (eine alte Grammophon-Marke) und ahnen noch nicht, wie bald die Heiserkeit zu tödlichem Ernst werden soll ... Für einen afrikanischen Bischof, der am Nachmittag an einem Arbeitskreis "Not in der Welt" teilnimmt, wird spontan eine Kollekte in der Schlußandacht angesetzt, die über 2ooo Mark einbringt. Am Nachmittag bieten die Brandenburger unter Werner Kießig ein gut gelungenes Kabarett, bei dem die Frische und Begeisterung der 6 jugendlichen Darbietenden die Zuhörer sehr einnimmt.
8.6. Unsere Seelsorgehelferin, Fräulein Gertrud Töpper, ist nun 35 Jahre im kirchlichen Dienst, die meisten Jahre in Greifswald und Brandenburg.
9./10.6. Über den Dreifaltigkeitssonntag ist die Jugend wie in jedem Jahr zum Bistumstag in Altbuchhorst.
10.6. Unsere Kabarettgruppe ist auf dem Dekanatstag in Perleberg. Später auch noch in Hoppegarten, Chorin und Greifswald.
13.6. 6 Vorschulkinder werden auf den Weg zum St. Ottoheim in Zinnowitz gebracht. Es wird versucht, alle Kinder, bevor sie zur Schule kommen, nach Zinnowitz zu verschicken.
17.6. Bei diesmal gutem Wetter findet die Fronleichnamsfeier mit Prozession im Garten des Marienkrankenhauses statt. Gleichsam als Ersatz für das traditionelle Gemeindefest an diesem Tage bringt unsere Kabarettgruppe im Freien den "Lehniner Bilderbogen" dar.
21.-23.6. Professor Lothar Ullrich vom Theologischen Studium in Erfurt hält zur Vorbereitung der Gemeinde auf die Primiz von Burkard Simon drei Abendpredigten über Priesterpersönlichkeiten im Bistum Berlin, über Pater Bruns und Eduard Müller, über Lichtenberg und Sonnenschein.
23.6. 35 Kindergärtnerinnen des Bistums kommen nach Brandenburg, besichtigen unsere Kirche, Dom und Museum, essen zu Mittag im Ratskeller, fahren nach St. Ursula in Kirchmöser, zum Kahnfahren, Spazierengehen und Kaffeetrinken.
30.6. Priesterweihe in St. Hedwig zu Berlin. Weihbischof Kleineidam weiht die beiden Diakone im Auftrag des erkrankten Kardinals. Ein Bus und viele Autos bringen Gemeindemitglieder in die Kathedrale.
1.7. Primiz von Burkard Simon in unserer Pfarrkirche. Es konzelebrieren sechs Priester, Pfarrer Illmann hält die Predigt. Der Kirchenchor singt. Große Anteilnahme der Gemeinde. Um 17 Uhr Dankandacht und Primizsegen. Mittagessen im Ratskeller, Abendessen im Pfarrsaal. - Nun könnte ein weiterer Theologe anfangen ...
14.7. 14 Jungen mit Kaplan Wistuba aus Berlin Weißensee übernachten auf ihrer Radfahrt im Pfarrsaal.
1.-4.8. Der Domchor von St. Hedwig mit Kantor Michael Witt (5o Personen und 1 Hund) kommt nach Brandenburg. Wochenlang haben wir geworben und um Quartiere gebeten. Der Chor und die Instrumentalisten proben und üben drei Tage lang im Pfarrsaal und in allen Nebenräumen. Am letzten Abend bringen sie eine sehr schöne "Musikalische Vesper" in unserer Kirche.
6.-18.8. In Neustadt bei den Ursulinen sind die beiden Kommunionkinderwochen, die Nachbereitungswoche mit Pfarrer Riethmüller und Frl. Töpper, die Vorbereitungswoche für das nächste Jahr mit Kaplan Richter und Frl. Töpper.
29.8. Nach den Kindertagen an den Mittwochen der großen Ferien und den beiden Kommunionkinder-Wochen findet ein abschließender Ausflug statt, der diesmal nach Premnitz führt.
31.8. "Unsere Seelsorgehelferin Frl. Gertrud Töpper hört nach 35 Jahren Arbeit im kirchlichen Dienst, von denen sie über 14 Jahre in unserer Gemeinde tätig war, mit ihrer aktiven Berufsarbeit auf. Wir wollen sie am kommenden Sonntag in der 10 Uhr Messe und hinterher vor der Kirche verabschieden. Als ihre Nachfolgerin hat unser Bischof Frl. Sigrid Grunwald berufen." (Aus der Vermeldung vom 2.9.79)
9.9. Sonntag der Segnung der Schulanfänger und des Ewigen Gebetes. Zugleich Verabschiedung von Frl. Töpper, bei der Ansprache in der Kirche und dann vor der Kirche unter der Linde. Vom Bischöflichen Ordinariat waren Frl. Ramig und Frl. Söhner gekommen.
12.9. Bei der Stadtjugendmesse werden die 9.Kläßler in die Pfarrjugend aufgenommen.
19.9. Der Dachboden der Kirche muß gegen Holzwurm gespritzt werden. Dafür muß der Belag mit Piatherm aufgenommen werden. Und der Boden soll staubrein gefegt sein. Eine lange Arbeit mit viel, viel Staub ... Die Schädlingsbekämpfer kamen dann aber erst fünf Wochen später.
22.9. Beim Betriebsfest des Marienkrankenhauses in unserem Pfarrsaal stirbt Frl. Luzia Friedrich, die früher an der Pforte des Krankenhauses tätig war, einen plötzlichen Herztod. Sie empfängt nur noch die Krankensalbung.
26.9. Silberhochzeit der Eheleute Georg und Gertrud Skora.
4.10. Silberne Hochzeit von Fritz und Irene Rettig und Trauung von Peter Reck und Mechthild Rettig. Nachmittags und abends sind alle im Pfarrsaal.
6.10. Nach vielen Scherereien mit den Behörden übersiedelt Frl. Töpper nach Seelze bei Hannover, wo sie zwei Schwestern hat, und eine dritte kranke anderswo. Mit herzlicher Anteilnahme wird sie auf dem Bahnhof verabschiedet.
7.10. Die nächsten Sonntagsgespräche werden sich mit "Vorüberlegungen zur heiligen Messe" beschäftigen.
13.10. Altentag in der Gemeinde, vormittags und nachmittags heilige Messe und der große Kaffee im Pfarrsaal, Kinder spielen ein lustiges Programm. Am Abend das alljährliche Oktoberfest.
14.10. Eröffnung des Dommuseums in 3 Räumen (nachdem endlich eine Klimatruhe eingetroffen war.) Vorher eine Feier im Dom mit Ansprache von Bischof Schönherr.
15.-20.10. Buß-Unterrichtswoche für die Kommunionkinder des nächsten Jahres (12 von Nord und 7 von der Pfarrei!) Am Sonnabend erste Beichte, auch einige Eltern sind dazu gekommen.
2o./21.10. Dekanatstag der Jugend in Dreifaltigkeit, an dem über loo Jugendliche teilnehmen.
24.10. Diesmal beerdigt der Italiener-Seelsorger aus Westberlin 2 tödlich verunglückte Italiener im Italienerlager beim Walzwerk. Er hat es inzwischen übernommen, auch etwa alle zwei Monate zur Messe ins Lager zu kommen.
27.10. Chortag in St. Hedwig, Berlin. Die Kirchenchöre des Bistums treffen sich in St. Hedwig, üben und singen die Messe am Nachmittag, bei der zum Schlußsegen auch der Kardinal kommt. Die Teilnehmer sind erschüttert über den Gesundheitszustand des Kardinals.
30.10. Die ehemalige Wohnung Töpper, vor allem das Badezimmer, wird renoviert.
1.11. Allerheiligen, Allerseelen, Gräbereinsegnung im gewohnten Rahmen mit guter Beteiligung.
11.11. Martinsfeier (wieder mit Pferd und kurzer Szene) versammelt Kinder und Eltern, - und bringt auch gute Gaben für die Patenkinder im Norbertushaus zu Michendorf zusammen.
17.11. Fast allmonatlich trifft sich die Jugend zur Vesper am Sonnabend, und dann zu fröhlichem Tun im Pfarrsaal.
23.11. Tannengrün für den Adventskranz stellt dankenswerter Weise der Förster von Seelensdorf zur Verfügung.
24./25.11. Einen besonderen Einkehrtag für die 41 Firmlinge hält Kaplan Richter in Altbuchhorst.
2.12. Firmung durch Weihbischof Kleineidam. Um 9.3o Uhr ist der Weihbischof mit den Firmlingen im Pfarrsaal zusammen, um l0 Uhr Eucharistiefeier und Firmung, danach ist der Bischof mit den Firmlingen und der ganzen Pfarrjugend im Pfarrsaal, um über geistliche und kirchliche Berufe zu sprechen. Am gleichen Tage die Kollekte "Not in der Welt", sie brachte 11.378 M in der ganzen Gemeinde. Und die Jugend veranstaltete einen Bazar für Weihnachten mit selbstgebastelten Sachen.
7.12. Adventsmeditation der Jugend in der Kirche, mit ökumenischer Beteiligung.
8.12. Nach der 16.30 Uhr Kindermesse zum Marienfest die alljährliche St. Nikolausfeier der Kinder.
lo.12. In den beiden letzten Wochen vor Weihnachten sind wir zu den Krankenkommunionen unterwegs bei den Alten und Kranken in der Stadt und auf den Dörfern.
16.12. Aus der Vermeldung: "In Bestürzung und Trauer erfuhren wir vom Tod unseres Bischofs, Alfred Kardinal Bengsch. Er ist am 13. Dezember verstorben und wird am Sonnabend, dem 22. Dezember in der Gruft von St. Hedwig beigesetzt. Das Requiem in St. Hedwig ist um l0 Uhr. Der verstorbene Bischof ist bis Donnerstag abends in St. Hedwig aufgebahrt. Hier in unserer Pfarrkirche wollen wir am Donnerstag um 18 Uhr das Requiem für unseren verstorbenen Bischof halten. Dazu ist die ganze Gemeinde herzlich eingeladen. Bitte kommen Sie alle am Donnerstag um 18 Uhr."
18.12. Zwei große Fichten aus Seelensdorf, viele Kiefern aus Lehnin werden herangebracht.
19.12. Silbernes Priesterjubiläum von Pfarrer und Dekan Adler in Potsdam.
22.12. Die große Beteiligung und Anteilnahme beim Requiem und der Beisetzung von Kardinal Bengsch in St. Hedwig bezeugt, wie wichtig der Kardinal für das Bistum und die ganze Kirche gewesen ist. R.i.p.
24.12. Die Christmesse ist sehr gut besucht, Kaplan Richter hält die Predigt.
26.12. Wieder Vesper der Jugend und Treffen im Pfarrsaal, auch von manchen "Urlaubern" besucht.
30.12. Es wird die neugefaßte Eheordnung der Bischöfe verlesen. Auch der traditionelle Opfergang der Kinder für die Missionen wird gehalten.
31.12. Bei der Jahresschlußandacht wird das "Jubiläumsjahr" 50 Jahre Bistum Berlin, eröffnet.

 

 

 

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Religiöse Kinderwochen
in Lehnin

 

 

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Kommunionkinderwochen in Neustadt

 

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