Chronik
Katholische Pfarrgemeinde Heilige Dreifaltigkeit Brandenburg a.d. Havel
Chronik ab 1903 | - 1980 - |

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Chronik des Jahres 1980

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| Anlage zur Chronik des Jahres 1980 - Predigt am 30.1.1980 zum Thema Kirchensteuer |

 
2.1. Den traditionellen Neujahrsempfang im Bernhard-Lichtenberg-Haus in Berlin hält der Kapitelsvikar Weihbischof Kleineidam.
8.1. Es trifft sich der Kirchenchor in der Pfarrwohnung zu einer fröhlichen Runde.
11.1. Fräulein Anna Fleischer, jahrelang Pfarrhelferin in der Gemeinde, bei vielen Jugendlichen einfach "Tante Anni" genannt, wurde unter der Beteiligung von acht Priestern auf dem Hauptfriedhof auf dem Görden bestattet.
27.1. Der Pfarrer spricht in den drei Sonntagsmessen über die Finanzen der Gemeinde.
3.2. Darstellung des Herrn wird am Sonntag begangen mit Kerzenweihe und Lichterprozession. Am gleichen Tag das Sonntagsgespräch mit dem Thema "Wie bekommen wir einen neuen Bischof?" Und "Über das Lehramt in der Kirche" anläßlich der Entziehung der Lehrbefugnis für Professor Küng.
11.-15.2. Die Kommunionkinderwoche wird vom Kaplan in Nord gehalten, da in diesem Jahr mehr Kinder aus Nord als aus der Mutterpfarrei sind.
16.2. Die Faschingszeit beginnt mit dem Jugendfasching am Sonnabend, der Kinderfasching ist am Sonntag nachmittag. Eine ansprechende gereimte Faschingspredigt von einem unbekannten geistlichen Verfasser wird vom Pfarrer und Kaplan in den Sonntagsmessen verlesen.
18.2. Der wie üblich stark besuchte Gemeindefasching ist wie immer am Rosenmontag. Am Dienstag folgt noch der Altenfasching.
20.2. Dann ist endlich der Aschermittwoch da, mit dem Aschenkreuz, und es ist im Altarraum das große Hungertuch von einem ägyptischen Künstler ausgestellt.
2.3. In den Messen eine Einleitungspredigt zu den Fastenpredigten über Büßer und Hungertuch.
7.3. Die erste Fastenpredigt zum Hungertuch, das vor den Altar gehängt ist und von einem Scheinwerfer beleuchtet wird, Kaplan Richter "Wir sitzen alle in derselben Arche"
9.3. Alle sechs Jahre ist Wahl eines neuen Kirchenvorstandes. Es wird von der Gemeinde ein verjüngter Kirchenvorstand gewählt. Leider sind in ihm keine Frauen, obwohl die meisten Wähler Frauen sind.
14.3. Die zweite Fastenpredigt: Pfarrer Riethmüller "Dieser nimmt sich der Sünder an". Die Predigten werden an anderen Wochentagen auch in Premnitz, Rathenow und Lehnin gehalten.
16.3. Am Nachmittag der Bußgang der Jugend.
21.3. Die dritte Fastenpredigt zum Hungertuch: Pfarrer Semrau "Christus in der Kelter"
22./23.3. Die Jugend des Dekanates ist mit Kaplan Richter in Alt Buchhorst.
23.3. Nach altem Brauch wird heute am Passionssonntag das große Kreuz mit einem violetten Tuch verhüllt.
24.3. In der Woche vor Palmsonntag werden die Krankenkommunionen, vor allem auch in den Dörfern gehalten, die Osterbriefe ausgetragen, die Beichtväter ausgetauscht.
1.4. Auch die Karwoche bietet noch reichlich Beichtgelegenheit, Dienstag ab 15 Uhr Kinderbeichte, dann auch Pater Broja in polnischer Sprache, Gründonnerstag ab 16 Uhr, Karfreitag vormittags und nachmittags, Karsamstag ab 15 Uhr.
6.4. Es wird wieder eine Sommerzeit eingeführt, die Uhren werden eine Stunde vorgestellt. So feiern wir die Osternacht statt um 4 Uhr - zur gleichen Zeit- um 5 Uhr. Alle Gottesdienste der Hohen Woche waren in der Gestaltung unverändert in der Tradition und gut besucht.
lo.4. An diesem Tage begeht der Pfarrer seinen 7o.Geburtstag (vom Gründonnerstag verlegt). Es kommen, wie es üblich ist, Kindergarten, Schulkinder, Jugend, Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat und andere. Am Abend die Confratres und der Kirchenchor. Der Höhepunkt der Gratulation ist ein Strauß von 7o Rosen! (Erstaunlich, daß in dieser Jahreszeit und überhaupt hier so etwas zu haben ist!)
11.4. Auf einem großen Lastwagen und Anhänger kommt vom Caritasverband das Material für das Kirchendach an: Preolitschindeln, Dachpappen, Schiefersplitt. Pfarrer, Kaplan und Haushälterin haben, da niemand anders zur Verfügung steht, schwer mit dem Abladen und Reinkarren zu tun ....
14.-18.4. Es war an der Zeit, die Kirche neu zu malen. Vor allem über den Heizungen war der Anstrich unansehnlich geworden. Die Cirine - Farbe war beschafft. Am Montag wurde die Kirche ausgeräumt. Gericke sorgte für das fahrbare Gerüst. Bodenmüller, Cegla, Chmiel, Kießig und Kaplan Richter malten von Dienstag bis Donnerstag nach der Arbeit die Wände der Kirche, wobei Marianne Bendel und Susanne Weichert halfen. Freitag wurde das Gerüst auseinander genommen und Restarbeiten gemacht. Am Sonnabend früh kamen die Frauen zum Putzen. Und am Sonntag haben nur aufmerksame Besucher gemerkt, daß die Kirche inzwischen gemalt war. Deswegen dankte der Pfarrer allen Beteiligten ausdrücklich in den Gottesdiensten.
17.4. Die Eltern der Kommunionkinder 1981 wurden zu einer ersten Elternbesprechung zusammen gerufen.
25.4. Wir haben einen neuen Bischof! Das Bischöfliche Ordinariat Berlin gibt bekannt: Unser Heiliger Vater, Papst Johannes Paul II. hat am 25.4.80 den Weihbischof der Apostolischen Administratur Erfurt-Meiningen Dr. Joachim M e i s n e r zum Bischof von Berlin ernannt. Das Pontifikalamt mit der Amtseinführung unseres neuernannten Bischofs ist vorgesehen am Sonnabend, dem 17.Mai 1980 um l0 Uhr in der St. Hedwigskathedrale. Das Bistum Berlin begrüßt seinen neuen Bischof aus ganzem Herzen und erbittet für ihn gesegnetes Wirken. Johannes Kleineidam, Weihbischof und Kapitelsvikar.
28.4. Eine Rentnergruppe aus Berlin besucht unsere Kirche und den Dom.
11.5. Erstkommunion unserer Kinder.
13.5. Kinderwallfahrt nach St. Hedwig, Berlin! Etwa 9o Kinder der Pfarrei fahren mit Bussen nach Berlin und erleben begeistert einen Gottesdienst in der Kathedrale mit unserem Weihbischof Kleineidam. Der Weihbischof erleidet kurz danach einen Zusammenbruch und muß operiert werden. Er hatte sich in dieser schweren Zeit der Sedisvakanz sehr überanstrengt.
14.5. Wie seit mehreren Jahren schon fährt die Mädchenschola in den Maiferien einige Tage nach Neustadt, diesmal mit Frl.Grunwald.
14.5. Entlang der Kirche wird am Pfarrgarten ein neuer Zaun gesetzt, nachdem im Herbst die verwucherte Hecke gerodet und der zusammenfallende Zaun beseitigt war.
17.5. In St. Hedwig findet unter großer Beteiligung von Bischöfen, Priestern und gläubigem Volk die Einführung unseres Bischofs Joachim Meisner statt. Vertreter der evangelischen Kirchen (Bischof Schönherr) und der Orthodoxen, und staatlicher und städtischer Stellen aus Ost- und Westberlin sind unter den eingeladenen Gästen. Die Oboedienzleistung des Klerus geschieht in der Pax, die der Bischof jedem Priester gewährt.
19.5. Nach einigen Mißverständnissen und Querelen findet doch noch ein ökumenischer Gebetsgottesdienst bei der Freikirche in der Jahnstr. statt. Pfarrer Ziethe von der evangelischen Gotthardtgemeinde und Kaplan Richter halten die Ansprachen.
26.5. Dekanatstag in Kloster Lehnin mit dem neuen Bischof, der in seiner spontanen und volkstümlichen Art sehr schnell alle Herzen gewinnt. Pfarrer Rosal und Stiftspfarrer Niklaus sprechen über 8oo Jahre Kloster Lehnin.Die Dresdener Kapellknaben singen in der Messe und geben ein geistliches Konzert.
1.6. Am Dreifaltigkeitssonntag ist die Jugend in Alt Buchhorst. Unsere Spielschar bringt das Jonaspiel "Gott war auch in Ninive."
2.6. Silbertrauung der Eheleute Erich und Elfriede Mitrenga.
8.6. Die Fronleichnamsfeier mit Prozession im Garten des Marienkrankenhauses bei gutem Wetter. Nachmittags um 15 Uhr wird auf dem Hof vor der Pfarrkirche unter der Linde wieder die alte Tradition eines Gemeindefestes aufgenommen. Kaplan Richter hat ansprechende Plakate gemalt. "Im Jubiläumsjahr Preise wie vor 5o Jahren", was dann auch an den einzelnen Ständen durchgehalten wird: Kaffee, Kuchen, Bier, sonstige Getränke, Waffeln, Grillwürste ... Kinderspiele u.ä.
21.6. Die Arbeitsgemeinschaft für Bistumsgeschichte ist wieder einmal in Brandenburg, im Dom, im Museum, in Katharinen.
22.6. "Gott war auch in Ninive" im Garten des Marienkrankenhauses.
27.6. Die ökumenische Johannesfeier der Jugend auf dem Lindenhof.
29.6. Das Kabarett unserer Spielschar mit Werner Kießig auf dem Jugendtag in Greifswald.
3.7. Das Kabarett vor den Jugendseelsorgern in Alt Buchhorst.
14.7. Wie üblich, ist der Kindergarten 2 Wochen geschlossen. In dieser Zeit wird er von Herrn Cegla und Herrn Kießig gemalt.
31.7. Unser Organist Johannes Nitschke spielt in Katharinen die Orgel zu Meditationen von Superintendent Koopmann.
1.8. Kaplan Richter ist zum Rektor des Christian Schreiberhauses in Alt Buchhorst ernannt worden. Es ist nach nur zwei Jahren ein etwas verfrühter und schwerer Abschied. An seine Stelle tritt der Neupriester Michael Pietrus aus Berlin Heilige Familie.
4.-16.8. Die beiden Kommunionkinderwochen in Neustadt mit Pfarrer Riethmülller bzw.Kaplan Pietrus und anstelle der erkrankten Seelsorgehelferin mit Frau Kießig.
18.-23.8. Die RKW-Sammelwoche in Lehnin hält Kaplan Pietrus und Frl. Ehlert, die Seelsorgehelferin in Premnitz.
26.-29.8. Ministrantenfahrt nach Alt Buchhorst mit Kaplan Pietrus.
28.8. Silbertrauung der Eheleute Johannes und Elisabeth Holz.
29.8. Die Hülse vom Turmknopf der Kirche wird aufgefunden! Neben den Schuppen, in einer Ecke, in der verschiedener Schrott gesammelt wurde, findet der Pfarrer eine Hülse aus Zinkblech, die sich durch ihren Inhalt als die Hülse vom Turmknopf der Kirche erweist. Wie ist sie dahin gekommen? Warum ist sie nicht früher entdeckt worden? Hat sie da jahrelang gelegen? Fragen, auf die keine Antwort gefunden wird. Die in ihr befindlichen Schriftstücke und Münzen sind original von 1850, und ergänzt 191o und 1929, als Reparaturen am Kirchturm geschahen. Der Fund wird in den Kreisen ausgiebig gezeigt und verlesen.
1.9. Im Kindergarten hört Frau Gähler wegen Umzugs der Familie auf, Frl. Kletschkowski hat sich wieder gemeldet, sie ist bereit, wieder im Kindergarten zu arbeiten, und auch die Leitung zu übernehmen. Nach einigen Schwierigkeiten mit den Mitarbeitern geht es dann auch in etwa. Der Kindergarten leidet darunter, daß es im Gebiet der alten Pfarrei zu wenig Kinder gibt. Die jungen Familien ziehen nach Nord und neuerdings in die Neubaugebiete am Görden.
1.9. Pfarrer Riethmüller war seit fast 11 Jahren als Lokalkaplan für Brandenburg Nord in unserer Gemeinde tätig. Jetzt hat ihn unser Bischof zum Pfarrer von St. Antonius in Berlin Oberschöneweide bestellt. Zu seinem Nachfolger hat der Bischof Pfarrer Norbert Illmann, zuletzt in Lindow, ernannt, der bis vor l0 Jahren Kaplan an Dreifaltigkeit war.
1.9. Werner Kießig, Dekanatsfürsorger und Diakonatshelfer, ist vom Bischof für die Weihe zum ständigen Diakon angenommen. Zur Vorbereitung begibt er sich für drei Monate zu einem Ausbildungskurs auf die Huysburg.
2.9. Das Kirchendach muß repariert werden. Vor allem die kleinen mit Schiefer gedeckten Schrägen sind undicht. Es gibt jetzt neu zugelassene Handwerksmeister: Gerüstbauer, Dachdecker, Klempner, die gut zusammen arbeiten und mit denen es sich gut arbeiten läßt. Das Gerüst ist gestellt, dienstags und sonnabends arbeiten die Dachdecker. Der Klempner macht sorgfältige Zinkblechkanten und -blenden, und liefert sogar das Material.
7.9. Segnung der (wenigen) Schulanfänger und ewiges Gebet, wie in jedem Jahr.
10.9. Der alljährliche Dekanatsausflug führt Priester und Mitarbeiter diesmal nach Hamersleben, Hadmersleben und Egeln, wo Klosterkirchen aus katholischer Zeit erhalten geblieben sind bis heute, - sehr sehenswert. Sie dienten ununterbrochen den katholischen Gemeinden. In Hamersleben feiern wir die Messe in Concelebration. Zum Mittagessen sind wir im "Gambrinus" am Fuß der Huysburg.
14.9. In den Kreisen das Thema "Gilt heute noch, was gestern galt?"
28.9. Erntedankfest mit vielen Erntetellern und -körbchen. Abends bei Pfarrer Metzen in Plaue sind die Priester anläßlich seines 40 jährigen Priesterjubiläums beisammen.
4.10. Hermann Zimmermann repariert die Heizung für den Pfarrsaal.
5.10. Weihbischof Kleineidam ist zehn Jahre Bischof. Der Pfarrgemeinderat gratuliert. Der Weihbischof hat sich nach seiner schweren Erkrankung erholt und seine Arbeit aufgenommen. Im Sonntagsgespräch der Kreise wird gezeigt und verlesen, "was aus der Spitze des Kirchturms geborgen wurde". Vor allem die Briefe des ersten Pfarrers Tieffe von seinen Bettelreisen sind sehr aufschlußreich.
6.10. Es findet wieder das Oktoberfest der Gemeinde mit großer Beteiligung im Pfarrsaal statt.
11.10. Es ist ein schöner Brauch der jungen Paare, ihre Hochzeit nicht nur in der Kirche, sondern dann am Nachmittag und Abend auch im Pfarrsaal zu feiern, so auch Hans Joachim Reck und Uta Maria Holzki.
12.10. Aus der Vermeldung: In dieser Festwoche anläßlich des 50. Bistums-Jubiläums sind die verschiedensten Veranstaltungen in Berlin. Genaueres bitten wir dem St. Hedwigsblatt und dem Programmblatt zu entnehmen. Hier wie in allen Kirchen des Bistums wird am nächsten Sonntag um l0 Uhr ein festliches Hochamt sein, zu dem wir die ganze Gemeinde einladen! Die Jugend fährt über Sonnabend/Sonntag nach Berlin, die Mitarbeiter am Dienstag, die Priester am Mittwoch, die Gemeindevertreter am Sonnabend.
19.10. Ein Festgottesdienst zum Bistumsjubiläum. Der Kirchenchor singt, Te Deum laudamus!
20.-24.10. Die Kommunionkinderwoche hält Pfarrer Illmann in Nord, am Sonnabend erste Beichte, auch mit vielen Eltern, in der Pfarrkirche.
25./26.10. Dekanatsjugendtag in Dreifaltigkeit mit guter Beteiligung.
1.11. Altentag an Allerheiligen, das in diesem Jahr auf einen Sonnabend fällt.
2.11. Allerseelen wird (zum ersten Mal) am Sonntag begangen, mit der Gräberprozession am Nachmittag auf dem Neust. Friedhof, - reichlich kalt und doch gut besucht.
4.11. Leider geht Familie Cegla (Eltern und zwei heranwachsende Söhne) nach dem Westen. Nach jahrelangem Bemühen haben sie die Ausreiseerlaubnis bekommen.
5.11. Aus der Vermeldung: Das Ereignis dieser Woche sei für die Gemeinde am Mittwoch um 19.3o Uhr das Martyrer - Gedächtnis. Es gehört noch zur Feier des Bistums - Jubiläums, daß die Glaubenszeugen zur Zeit der Hitlerdiktatur ins Gedächtnis gerufen werden. Unsere Stadt Brandenburg besaß in ihrem Zuchthaus eine Hinrichtungsstätte. Die Tafel hinten in der Kirche erinnert daran. Kommt alle am Mittwoch, um der Märtyrer zu gedenken.
6.11. Tischlermeister Benoit hat sehr schön das Tor zu Haus Nr.24 repariert und ein neues Schloß (zu 110,- West)eingebaut. So sollen auch die anderen Tore erneuert und dann auch gestrichen werden.
9.11. Ein sehr notwendiger informeller Hirtenbrief zum Papstbesuch in Westdeutschland wird verlesen.
14.11. Frl. Marianne Hofmann, über 40 Jahre Lehrerin in Brandenburg, an der katholischen Volksschule bis zu ihrer Auflösung, ist im Westen im Alter von 85 Jahren gestorben. Sie war auch jahrelang Mitglied des Kirchenvorstandes. Von ihr werden noch lange die mit ihrer sorgfältigen Lehrerinnenschrift geschriebenen Protokolle, Chronik und Akten zeugen. Wir halten am Freitag ein Requiem für sie.
15.-21.11. Papstbesuch in Westdeutschland. Da fast vollständig alle Stationen im Fernsehen übertragen werden, nehmen auch wir daran teil. (Am Sonntag sagt ein Mann: Herr Pfarrer, den ganzen Tag an der Röhre gesessen...)
16.11. Die St. Martinsfeier im gewohnten Rahmen, auch ein Pferd ist zur Stelle.
2o.11. Goldene Hochzeit der Eheleute Rettinghaus aus der Pionierstr.24. Auch ihre silberne Hochzeit war in unserer Pfarrkirche.
23.11. Profeßfeier der Schwester Bernadette im Marienkrankenhaus. Es könnte eine neue Nachwuchsschwester folgen.
30.11. Am ersten Sonntag im Advent die Kollekte "Not in der Welt", die in diesem Jahr die Rekordsumme von 17105,- M zusammenbringt.
1.12. In Unserer Kirche das Weihnachtsoratorium. von J.S.Bach, 1.- 4.Teil, das Kantor Ernst Damus mit großem Katharinenchor, Solisten, Orchester vom Stadttheater aufführt. Die Kirche ist trotz Eintrittsgeldes überfüllt (und geheizt).
3.12. Die Rückfahrt von der Rekollektio in Berlin dauert wegen des Schnees, der Glätte, des Nebels und querstehender Lastzüge fast 4 Stunden ....
12.12. Um 4.3o Uhr früh die Roratemesse der Jugend.
15.12. Viele Krankenkommunionen in den Wochen vor Weihnachten.
18.12. Dekan Pfarrer Paul Berger begeht in Premnitz sein silbernes Priesterjubiläum mit Vesper und Eucharistiefeier der Gemeinde. Die Priester des Dekanates schenken ein kostbares Segensvelum, das von den Benediktinerinnen in Alexanderdorf gearbeitet ist.
19.12. Auf der Huysburg wird dem Diakonanden Werner Kießig vom Weihbischof Kleineidam die Admissio erteilt. In aller Frühe um 5 Uhr holt uns Pfarrer Ratschke in Brandenburg ab und fährt uns (Frau Kießig, Pfarrer Illmann, Pfarrer Semrau) zur Huysburg.
21.12. In der evangelischen Kirche zu Weseram wird ein kleinerer abgeteilter, heizbarer, schön hergerichteter Raum für die Wintergottesdienste eingeweiht. Die Katholiken von Weseram haben unter der tatkräftigen Organisation von Oswald Rostek beim Bau sehr mitgeholfen.
24.12. In der Christmesse singt der Kirchenchor unter der Leitung von Martin Mitrenga, jugendliche Streicher spielen die Weihnachtsmusik von Corelli, Johannes Nitschke hat sein besonderes Orgelspiel, und die Gemeinde singt kräftig, auch "Stille Nacht" und am Ende "Ich steh an Deiner Krippen hier". Der Besuch ist sehr stark, (was sich aber dann in den Tagesmessen auswirkt).
26.12. Das weihnachtliche Treffen der Jugend im Pfarrsaal mit Eltern ist schon Tradition geworden. Es ist zugleich ein Treffen mit Urlaubern und Studenten.
27.12. Silberne Hochzeit der Eheleute Josef und Elisabeth Berger aus der Krakauerlandstr., die der Bruder Pfarrer Paul Berger hält. Auch diesmal dient der Pfarrsaal wieder dem Zusammensein am Nachmittag und Abend.
28.12. Die Eheordnung der Bischofskonferenz und ein sehr zupackender Hirtenbrief zum gleichen Thema von unserem Bischof wird verlesen.
3o.12. Aus der Vermeldung: Herr Chefarzt Dr. Wilhelm Sichting beendet nach Erreichung der Altersgrenze mit dem 31.Dezember 198o seine ärztliche Tätigkeit im Marienkrankenhaus. Auch von dieser Stelle aus sei im Namen der katholischen Gemeinden Brandenburgs für seinen Dienst seit 1946 ihm herzlicher Dank gesagt. Dr. Sichting war 1946, als alle anderen gingen oder gehen mußten, oder kamen und gingen, der einzige, der blieb und, zunächst als einziger Arzt die ärztliche Leitung des Marienkrankenhauses übernahm.

 

 

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70. Geburtstag des Pfarrers

 

 

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70. Geburtstag
von Msgr. Harry Semrau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Gemeindefest am 8.6.1980

 

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Gemeindefest am 8.6.1980

 

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Gemeindefest am 8.6.1980

 

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Gemeindefest am 8.6.1980

 

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Gemeindefest am 8.6.1980

 

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Gemeindefest am 8.6.1980

 

 

 

 

 

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RKW-Sammelwoche in Lehnin

 

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