Chronik
Katholische Pfarrgemeinde Heilige Dreifaltigkeit Brandenburg a.d. Havel
Chronik ab 1903 | - 1985 - |

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2000                  
 
Chronik des Jahres 1985

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2.1. Wie alle Jahre der Neujahrempfang in St. Hedwig mit unseren Bischöfen und allen Dekanen.
6.1. Einer schönen Tradition folgend trifft sich der Kirchenchor in der Pfarrwohnung zur Wohnungsweihe und einem gemütlichen Beisammensein.
9.1. Im Pfarrsaal eine Verkehrsteilnehmer- Schulung durch unseren alten Bekannten, Herrn Förster.
13.1. Im Januar ist die Jahresrechnung zu machen, nicht nur für die Pfarrei, sondern auch für Lehnin. Und die Finanzplanung für das neue Jahr ist zu entwerfen. Dann müssen die Kirchenvorstände tagen und beschließen.
14.1. Kaplan Klaus Müller aus Potsdam bringt einen interessanten Erlebnisbericht mit Lichtbildern "Katholische Kirche in Rumänien".
25.1. Die Stadtjugendmesse ist diesmal in St. Elisabeth auf dem Görden.
27.1. In St. Georg, Rathenow, wird der neue Pfarrer Klaus Vopravil eingeführt. 12 Jahre lang war der bisherige Pfarrer Helmut Gentz in Rathenow gewesen, er übernimmt die Pfarrei Berlin Karlshorst.
3.2. Die Sonntagsgespräche sind wieder in Gang, Thema: Schuld und Schuldgefühle.
9.2. Alle Jahre wieder ist Fasching: des Marienkrankenhauses, in Lehnin, der Jugend, der Kinder, der Gemeinde, der Alten. Und endlich ist Aschermittwoch.
24.2. Der Pfarrer begeht sein Goldenes Priesterjubiläum und lädt die Gemeinde zur Dankmesse ein. Schon lange vorher wurde die Festmesse geprobt, von den Kirchenchören der Pfarrei und von Nord.

Die Kantorin Thea Labes aus Belzig hatte sie im Archiv des Reißiger Hauses in Belzig gefunden und neu herausgegeben. Carl Gottlieb Reißiger stammte aus Belzig und wurde im 19. Jahrhundert als Nachfolger Carl Maria von Weber Hofkapellmeister in Dresden. Um das Zustandekommen dieser Festmesse und ihrer Aufführung hat sich Pfarrer Illmann sehr bemüht. So brachten die Chöre, die Solisten und ein junges Orchester - die Orgelempore war überfüllt - diese Missa solemnis in festlicher Gestaltung. Mit dem Pfarrer konzelebrierten Pfarrer Illmann und Kaplan Friedrichowicz, die aus der Pfarrei hervorgegangenen Kapläne Klaus Günther Müller, jetzt Potsdam, und Burkard Simon, jetzt Berlin Pankow, Pfarrer Steinhauer aus Aachen als Studienfreund des Pfarrers, und der Diakon Werner Kießig. Am Altar dienten die drei Theologen der Gemeinde: zwei vom Norbertuswerk Magdeburg, und einer vom Sprachenkurs in Schöneiche.

Nach der Eucharistiefeier war ein großer Empfang im Pfarrsaal, - "die Türen stehen offen für alle, die kommen mögen!"- Noch einmal sang der Kirchenchor, es wurden die Reden gehalten, die Gemeinde schenkte farbig verglaste Fenster für beide Sakristeien. Der Clou der Geschenke war ein richtiges lebendiges quiekendes Ferkel, das ein Bauer aus Weseram brachte!

Am Abend war in der Kirche ein gut besuchtes Geistliches Konzert, von Frau Sonja Eckelmann zusammengestellt und mit Zwischentexten versehen, von Sängern des Stadttheaters und jungen Musikern der Gemeinde (Christiane Wolf mit ihrem Trio und Angelika Eckelmann) ausgeführt. Es war ein Tag mit viel gläubigem Volk, mit Herzlichkeit und Anhänglichkeit, - ein Tag mit Jubel und Dank.

27.2. Ein Priesternachmittag am Mittwoch versammelt Gefährten der ersten Stunde, ehemalige Kapläne, Nachbarn und Freunde im Pfarrsaal zum Kaffee. In der Gemeindemesse um 17 Uhr konzelebrieren Generalvikar Steinke, Dekan Berger, Nachbar Geistlicher Rat Höhle, Monsignore Serve, Pfarrer Weinziehr und der Diakon Werner Kießig. GV Steinke hält die Predigt. Danach bringt der Pfarrer mit vielen Lichtbildern Erinnerungen aus 5o Jahren.
28.2./3.3. Pater Johannes Simon OFM hält die drei Fastenpredigten "Durch Ihm und mit Ihm und in Ihm - das Priestertum in der katholischen Kirche". Trotz der zahlreichen Veranstaltungen dieser Woche sind die Fastenpredigten sehr gut besucht. Am Freitag hält Pater Johannes die Rentnermesse und zeigt hinterher im Pfarrsaal mit eindringlichen Farbbildern den Isenheimer Altar.
6.3. Der evangelische Pfarrer Ziethe bringt mit seinen Bläsern ein nachträgliches kleines Ständchen zum Jubiläum.
9./10.3. In Altbuchhorst ein Dekanatsjugendtag mit leider nur 50 Plätzen unter Kaplan Friedrichowicz.
12.3. Eine l0 jährige J. will getauft werden, sie ist mit Schulkameradinnen zum Glaubensunterricht mitgegangen und ist an jedem Sonntag in der Messe. Die Eltern werden bestellt, ob sie einverstanden sind. Der Vater ist ungetauft, die Mutter katholisch, die Ehe nicht kirchlich geschlossen. Aber die Eltern geben bereitwillig die Erlaubnis. Die nähere Vorbereitung des Kindes kann beginnen.
17.3. Der alljährliche Bußgang der Jugend führt um den Görden - See.
21./24.3. Die Straßensammlung für den kirchlichen Aufbau hat zwar ein gutes Ergebnis, aber zu wenig Sammler.
25.3. Insgesamt 115o Einladungen zu den Ostergottesdiensten sind von den Elisabethfrauen auszutragen, bzw. in die Dörfer mit der Post zu schicken.
26.3. Bei den Versammlungen des Päpstlichen Werkes für geistliche Berufe in St. Augustinus Berlin, ist es üblich, Neupriester und Jubilare einzuladen. Der Pfarrer hält die Messe und erzählt mit vielen Lichtbildern über die 5o Jahre im Bistum Berlin.
28.3. Die Fastenpredigt in Lehnin ist wieder mit Lichtbildern, über den Kreuzestod Christi nach dem Isenheimer Altar.
29.3. Der ökumenische Jugendkreuzweg ist in der St. Gotthardtkirche. Bei der vorbereitenden ökumenischen Kommission aus Ost und West ist unser Diakon Kießig beteiligt.
31.3. Die heilige Woche wird am Palmsonntag vor der Kirche mit Palmenweihe und Palmenprozession eröffnet.
2.4. Am Dienstag ist in St. Hedwig Berlin, die missa chrismatis der Preister mit dem Bischof. Am Nachmittag gibt in der Pfarrkirche Pater Broja Beichtgelegenheit auch in polnisch.
4.4. Am Gründonnerstag um 17 Uhr die Kindermesse im Marienkrankenhaus für alle Kinder, sie bringen ihre Fastenschachteln. Am Abend die Feiern des Abendmahles mit Fußwaschung und Fastenopfer der Bruderhilfe (17.228.- M) und nächtlicher Anbetung.
5.4. Am Karfreitag um 15 Uhr die Feier des Kreuzes in der Pfarrkirche, im Marienkrankenhaus und in Lehnin (Diakon).
7.4. Die Osternacht wird begangen am Sonnabend um 2o Uhr in Lehnin (Kaplan und Diakon) am Sonntag um 5 Uhr in der Pfarrkirche (Pfarrer, Kaplan und Diakon) und um 5 Uhr im Marienkrankenhaus (Pfarrer Illmann).
8.4. Am Ostermontag kommt nach der Familienmesse um 16.3o Uhr in der Pfarrkirche der Osterhase zu den Kindern.
19.4. Nach der Stadtjugendmesse ist im Pfarrsaal ein Rockkonzert.
2o./21.4. Das Dach des Pfarrsaales wird mit Preolitschindeln neu eingedeckt.
22.4. Der Pfarrer erleidet einen Herzinfarkt und muß für 6 Wochen ins Marienkrankenhaus. In Pfarrer Wolfgang Wenzel, der z.Z. in Premnitz weilt, haben wir eine große Aushilfe.
27.4. Die Junge- Familien Kreise singen die Komplet und sind dann im Pfarrsaal zusammen.
28.4. In der Pfarrkirche ist ein Geistliches Konzert, daß das Orchester und die jungen Solisten unserer Gemeinden unter Leitung von Herrn Becher (ehemals Volksmusikschule) bieten.
1.5. Um 7 Uhr die traditionelle Männermesse.
8.5. Pfarrer Kliem kommt mit dem Kindergärtnerinnen-Seminar von Michendorf auf Besuch nach Brandenburg und zum Dom.
12.5. Die Erstkommunionfeier mit 13 Kindern aus der ganzen Pfarrei hält Pfarrer Illmann.
13.5. Die Scholamädchen sind mit der Seelsorgehelferin Frau Sabine Szilagyi für drei Tage bei den Ursulienen in Neustadt, die Ministranten mit Kaplan Friedrichowicz auf einer Radfahrt.
17./19.5. In Berlin der Katholische Jugendkongreß. Nach gründlicher Vorbereitung durch Kaplan Friedrichowicz sind auch Jugendliche aus der Pfarrei und dem Dekanat dabei. Zugleich sind andere Jugendliche mit Diakon Kießig in Riewend.
2o.5. Der alljährliche ökumenische Gebetsgottesdienst ist diesmal in St. Katharinen, Diakon Kießig hält die Predigt.
22.5. Die "Rentner-Ökumene" ist am Nachmittag in unserem Pfarrsaal versammelt.
22.5. Die ökumenischen Veranstaltungen werden mit dem "Dettinger Tedeum" von Händel in St. Gotthardt festlich abgeschlossen.
22.5. Der Dies sanctificationis des Berliner Klerus wird in diesem Jahr mit dem l0 jährigen Bischofsweihetag unseres Bischofs verbunden. Bischöf Hemmerle aus Aachen hält die Predigt in St. Hedwig.
27.5. Am Pfingstmontag der Dekanatstag in Lehnin mit Weihbischof Weider. Die Babelsberger bringen unter Mithilfe von Diakon Kießig das eindrucksvolle Spiel "Die Frauen von Karakas" (Das Spiel war schon 1972 von den Brandenburgern in Lehnin gespielt worden.)
31.5. Der Pfarrer wird aus dem Krankenhaus entlassen.
2.6. Die alljährliche Jugendwallfahrt nach Altbuchhorst.
9.6. Die Fronleichnamsfeier mit der Prozession ist wieder im Garten des Marienkrankenhauses (Pfr. Illmann und Diakon), in Lehnin und Jeserig (Kpl. Friedrichowicz). Am Nachmittag ist das "Gemeindefest unter der Linde" bei strahlendem Wetter, bei dem diesmal die Menge der Kinderwagen erfreulich auffällt. Der Jüngste ist l0 Tage alt, ein Dominik Schulte.
14.6. Der Pfarrer hat dem Bischof die Pfarrei Dreifaltigkeit zur Verfügung gestellt. Der Kardinal nimmt den aus Alters- und Gesundheitsgründen ausgesprochenen Verzicht zum 1.9.85 an. Weihbischof Weider überbringt den Brief des Kardinals und bespricht das Weitere.
25./26.6. Granseer und Zehdenicker kommen mit ihren Pfarrern auf Besuch nach Brandenburg.
8.-13.6. Der Kaplan ist mit Jugendlichen in der Hohen Tatra.
lo.7. Am Mittwoch beginnen wieder die Kindertage, beim ersten Mal mit den Premnitzern zusammen. Pfarrer Wenzel, Diakon Kießig und die Shf. Szilagyi gestalten diese Tage.
11.7. Der neue Pfarrer Richard Rupprecht kommt zu einer ersten Fühlungnahme.
15.7. Die Fahrt der jüngeren Frauen führt nach Belzig, wo Frau Thea Labes eine kunstverständige Führerin ist.
19.7. Die Mädchenschola von St. Hedwig unter Leitung von Domkapellmeister Michael Witt singt und musiziert eine sehr schöne "Musikalische Vesper" in unserer Kirche.
31.7. Auf bischöfliche Anordnung muß Kaplan Friedrichowicz nach Zinnowitz, um im St. Ottoheim einen der Erholungskurse zu leiten.
4.8. Schwester Marianne, nun über 8o Jahre alt geworden, die ihre ganze Ordenszeit in Brandenburg verbracht hat, lange Jahre als Oberin, wird verabschiedet. Pfarrer Illmann und Diakon Kießig haben mit jungen Musikern unter Herrn Becher und den Bläsern unter Pfarrer Ziethe ein kleines Programm vorbereitet, nachdem Caritasdirektor Janischewski am Vormittag den Gottesdienst gehalten hatte.
10.8. Silbertrauung der Eheleute Helmut und Maria Tietz.
17.8. Christian Thon, den der Pfarrer vor 23 Jahren als seine erste Amtshandlung in Dreifaltigkeit getauft hat, wird von ihm mit Uta Czajka getraut.
14.8. Die Kindertage werden mit einem Ausflug abgeschlossen. In Neustadt die erste Unterrichtswoche der Kommunionkinder des nächsten Jahres.
18.8. Die alljährliche Wallfahrt nach Werder.
19.8. Pfarrer Illmann hält mit seinen Kindern eine Religiöse Kinderwoche in Riewend.
26.8. Kaplan Friedrichowicz hält mit Kindern aus dem Dekanat eine RKW in Lehnin.
1.9. Gemeindefest in Jeserig, unser Kirchenchor ist dabei.
6.9. Nach der Stadtjugendmesse singt Matthias Arndt im Pfarrsaal eigene Lieder.
8.9. Ewiges Gebet in der Pfarrkirche. Am Abend spielen Studierende aus dem Norbertuswerk in Magdeburg im Pfarrsaal "Die Panne" von Dürrenmatt.
9.9. Für unsere Jugendlichen und jüngeren Eheleute beginnt Frau Kahle wieder einen Tanzkursus im Pfarrsaal.
10.9. Silberne Trauung der Eheleute Klaus und Alice Arndt.
13.9. Für die Eltern der Schulanfänger wieder eine Elternrunde, am Sonntag die Kindersegnung. Nachdem die Seelsorgehelferin Frau Szylagyj ihren Schwangeren Urlaub angetreten hat und dann ganz weg geht, wird zunächst der Diakon Kießig den Unterricht der ersten beiden Klassen übernehmen.
14.9. Silbertrauung der Eheleute Siegfried und Regina Hoffmann.
2o./22.9. Die Jugend in Riewend.
21.9. Die Familienkreise singen die Komplet in der Kirche und sind alsdann im Pfarrsaal beisammen. Eine neue Generation macht sich bemerkbar und findet sich zusammen.
23.9. In Jeserig die Goldene Hochzeit der Eheleute Werner und Marianne Alt. Sie sind eine der Gründerfamilien der Gemeinden in Jeserig und Lehnin.
29.9. Das Erntedankfest in der l0 Uhr Familienmesse wird wieder mit vielen bunten Erntetellern geschmückt.
8.-10.10. Pfarrer Illmann zieht nach Wolgast, Pfarrer Rupprecht kommt nach Dreifaltigkeit und Pfarrer Semrau geht in den Ruhestand in die Bergstr. 4.
12.10. Der alljährliche Altentag, um 9 Uhr und um 14 Uhr, mit hl. Messe und im Pfarrsaal. Am Abend das Winzerfest.
13.10. Die Missa solemnis von Reißiger wird nochmals aufgeführt, und zwar in Belzig. Unsere Chöre fahren hin.
19.10. Alle zwei Jahre ist Chortag in St. Hedwig, an dem sich unsere Chöre beteiligen.
20.10. Am heutigen Tag wird der neue Pfarrer Richard Rupprecht vom Dekan Paul Berger eingeführt. Am Tag darauf ist die kirchenrechtliche Übergabe der Pfarrei.
Nach 23 Jahren Seelsorge verabschiedet sich der 75 jährige Schreiber dieser Chronik von seiner lieben Gemeinde und Pfarrkirche. Er sagt allen Mitbrüdern im priesterlichen Amt, die ihn auf diesem Weg begleiteten, und der ganzen Gemeinde herzlichen Dank für ihre Treue, für ihr Glaubenszeugnis. Von neuen Generationen wurde der christliche Glaube ergriffen und zu eigen gemacht. Diese Kirche, die seit 1851 steht, wird auch kommenden Geschlechtern heilige Heimat sein!

Dank sei Gott!

Harry Semrau, Pfarrer

20.10. Pfarrer Richard Rupprecht, 46 Jahre, wird als neuer Pfarrer der Dreifaltigkeitsgemeinde eingeführt. Zuvor war er 5 Jahre Pfarrer der Gemeinde "Maria, Königin des Friedens" in Berlin Biesdorf - Nord. Die Versetzung war für die dortige Gemeinde und den Pfarrer schmerzlich, da der Neuaufbau der Gemeinde und des neuen Gemeindezentrums mit Kirche, Gemeinde und Pfarrer sehr nahe zusammengebracht hatte. Entsprechend groß (weit über 100 Personen) war die Beteiligung der Biesdorfer an der Pfarreinführung in Brandenburg. Vorgenommen wurde die Einführung von Dekan Paul Berger, Premnitz. Den Dienst des neuen Gemeindepfarrers machte er in Anlehnung an den Familiennamen am Begriff "Knecht Rupprecht" deutlich. Als Konzelebranten wirkten beim Einführungsgottesdienst mit: der Vorgänger Msgr. Semrau und Kaplan Friedrichowicz. Diakon Kießig assistierte. Am Nachmittag wurde mit der Gemeinde die Vesper gesungen und anschließend war ein Empfang im Pfarrsaal für die Mitbrüder, die Amtsbrüder aus der evangelischen Kirche, für den Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand, sowie für die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Gemeinde.

Mit der Einführung des neuen Pfarrers wurde zugleich ein Gemeindeseelsorger abgezogen. Pfarrer Norbert Illmann, bislang Pfarrer der Lokalie Brandenburg- Nord wurde nach Wolgast versetzt und bekam keinen Nachfolger. Somit war es notwendig, den Gemeindeanteil Brandenburg - Nord wieder der Gesamtgemeinde zu integrieren. Pfarrgemeinderäte, Kirchenchöre, Jugendgruppen und Unterrichtsgruppen wurden zusammengelegt und dem Pfarrzentrum zugeordnet. Innerhalb eines Jahres war diese Zusammenlegung - mit einigen Schwierigkeiten - vollzogen.

Der Vorgänger der Dreifaltigkeitsgemeinde Msgr. Semrau, bezog als Ruhestandspriester die Wohnung in der Bergstr. und übernahm regelmäßige Gottesdienste im Marienkrankenhaus, vor allem die Konventmessen der Schwestern, sowie jeden Sonnabend die Beichtgelegenheit im Marienkrankenhaus. Dies erwies sich bald als große Hilfe bei der plötzlichen Konzentration der Kräfte.

13.10. Wiederholung der Aufführung der Missa solemnis von Reißiger in der Marienkirche zu Belzig.
20.11. Zwei Schwestern des Marienkrankenhauses (Sr. Bernadett und Sr. Theresia) legen in Anwesenheit von Kardinal Meisner, vor der Provinzoberin Sr. Gilberta, die ewige und zwei Novizinnen (Sr. Luzia und Sr. Cornelia) die zeitliche Profeß ab. Viele Angehörige und Gäste nahmen an diesem Festgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche teil.
1.12. 1. Adventssonntag. Reduzierung der Gottesdienste im Marienkrankenhaus von 2 auf 1 Gemeindegottesdienst und Veränderung der Gottesdienstzeiten: Pfarrkirche 7.30; 10.30; 19.00; Marienkrankenhaus: 7.00 u.9.00 Uhr
Kollekte "Not in der Welt" und Trödelmarkt zugunsten dieses Werkes mit einem Gesamtergebnis von 24.500,- M.
8.12. Weihbischof Weider spendet 34 Jugendlichen das hl. Sakrament der Firmung
17.12. Neben dem jährlichen großen Rentnertag im Oktober wird mit heutigem Tag ein monatliches Rentnertreffen eingeführt. Beginn mit einer Andacht um 14.oo Uhr in der Kirche und anschließendes Beisammensein im Saal bei Kaffee und kleinem Programm. Der Teilnehmerkreis beläuft sich bald auf 25 - 30 Personen.
21.12. Unter den 4 Kandidaten, die in St. Hedwig zu Diakonen geweiht werden, ist Bertram Tippelt aus St. Bernhard Brandenburg.
29.12. Kaplan Drews, früher hier, jetzt Bln. - Weißensee, führt mit Kindern und Jugendlichen in der gefüllten Kirche ein Weihnachtsspiel ("Auf der Suche nach dem Stern") auf, das großen Anklang findet.

 

 

 

 

 

 

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Pfarrer
Richard Rupprecht

 

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