Chronik
Katholische Pfarrgemeinde Heilige Dreifaltigkeit Brandenburg a.d. Havel
Chronik ab 1903 | - 1988 - |

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2000                  
 
Chronik des Jahres 1988

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17.02.88
Harry Karcz aus der Gemeinde St. Mauritius, Berlin, beginnt nach Abschluß des Theologiestudiums in Erfurt sein katechetisches Praktikum in der Gemeinde.

08.05.88
Erstkommunion für 16 Kinder der Gemeinde.

27.05.88
Prof. Wilhelm von Eiff, emeritierter Direktor der Universitätsklinik in Bonn, hält einen Vortrag zum Thema "Aids und Sexualität - ethische Probleme". Immer wieder kommt der hochkarätige Professor nach Brandenburg, um zu wichtigen ethischen Themen zu sprechen.
Er ist u.a. Berater der Bischofskonferenz in sexualethischen Fragen. Es entwickelt sich ein freundschaftliches Verhältnis zwischen Pfarrer Rupprecht und dem Professor.

18./19.06.88
In Zusammenhang mit der Ökumenischen Versammlung in Dresden zu den Themen "Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung" findet ein ökumenisches Wochenende statt. Höhepunkt ist der ökumenische Nachmittag am Sonntag, d. 19.06. auf dem Burghof. Etwa 300 Christen aus der Stadt nehmen an der Veranstaltung teil, die in einen ökumenischen Abschlußgottesdienst einmündet. Die politische Öffentlichkeit verfolgt mit Argwohn die Beschäftigung mit dieser Thematik, weil sie darin eine Kritik ihrer Politik erkennt, die sie nicht zulassen möchte.

06.08.88
Pater Gregor Smelz von der Gemeinschaft der Heiligen Familie begeht in Lehnin sein Goldenes Priesterjubiläum. Er ist von Alter und Krankheit gezeichnet, kann aber die Hl. Messe mit Unterstützung noch feiern und begeht das Fest mit Freude und unter guter Anteilnahme der Lehniner Gemeinde und seiner Ordensbrüder aus Düren.

07.08.88
Der Pfarrer dankt allen Gemeindemitgliedern, die in den vergangenen 14 Tagen an der Renovierung der Kirche beteiligt waren. Unter der Leitung des Hausmeisters, Herrn Grunwald, wurde die Pfarrkirche gereinigt und gemalert.

01.10.88
Der Kirchenvorstand hat nach reiflichen Vorüberlegungen beschlossen, ein neues Gemeindehaus zu bauen. Manfred Thon zeichnet verantwortlich als Architekt. Die Gemeinde hat den Ehrgeiz, das Haus so weit als möglich, in Eigenleistung zu erstellen. Der vorhandene Pfarrsaal soll zur Hofseite und in Richtung Kirche in zwei Etagen angebaut werden. Zwei Unterrichtsräume, zwei Gruppenräume, ein großzügiges Foyer und ordentliche Sanitärräume sollen entstehen. Um dies ermöglichen zu können, muß das alte Querhaus auf dem Hof, die alte Garage und der Eingangspavillon zum Saal weichen. Regelmäßige Arbeitseinsätze sollen das Werk vorantreiben. Diese Einsätze waren nicht nur dem Bau dienlich, sondern auch der Zusammengehörigkeit in der Gemeinde.
Im allgemeinen wurde der Aufruf zur Mitarbeit gut befolgt, wenngleich es im Laufe der Zeit auch manche Müdigkeitserscheinungen gab.

22.10.88
Der Altentag wird wie jedes Jahr mit großer Beteiligung begangen.

11.11.88
Pfarrer Semrau hält als Zeitzeuge im Rahmen der laufenden Friedensdekade einen Vortrag zum Thema "Kirche und Juden im 3. Reich".

24.11.88
Die Videofilme "Wunder des Lebens" und "Der stumme Schrei" werden unter dem Thema Schutz des ungeborenen Lebens im Pfarrsaal gezeigt und lösen Betroffenheit und ein ernsthaftes Gespräch aus.

27.11.88
Die Adventskollekte für das Bischöfliche Werk "Not in der Welt" ergab einen Betrag von 21.600,- DM.

02.12.88
Der Dienst der Kantoren und Lektoren wird neu und verbindlich geordnet. Entsprechend den liturgischen Richtlinien soll bei jedem Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen ein Kantor, ein Lektor und ein Kommunionhelfer mitwirken. Diese Vielfalt in der Liturgie bindet engagierte Leute und fördert die Liturgie.

 

 

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