Chronik
Katholische Pfarrgemeinde Heilige Dreifaltigkeit Brandenburg a.d. Havel
Chronik ab 1903 | - 1997 - |

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2000                  
 
Chronik des Jahres 1997

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11.-14.04.97
Eine Gruppe von 35 Teilnehmern, darunter 2 Ehepaare aus St. Martin/Kl, nehmen unter der Leitung des Pfarrers an einer Pilgerfahrt nach Auschwitz statt. Pfarrer Manfred Deselaers führt die Gruppe durch Auschwitz und Birkenau. Gebet und Gespräche prägen die Tage und machen sie zu einem tiefgreifenden Erleben. Neben dem Besuch der Gedenkstätten findet auch eine herzliche Begegnung mit der katholischen Gemeinde und ihrem Pfarrer statt.

27.04.97
In der Neuendorfer Str., Nähe Nikolaiplatz, wird die neue Gedenkstätte für die Opfer der NS-Euthanasie eingeweiht. Ca. 8000 Behinderte sind auf diesem Gelände im ehemaligen alten Zuchthaus Brandenburg durch die sogen. Euthanasie umgebracht worden. Für die Kirchengemeinde ist wichtig die Nähe zu St. Nikolai, wo im regelmäßigen ökumenischen Friedensgebet der Opfer ungerechter Gewalt gedacht wird.

28.04.97
In den Räumen des früheren Kindergartens Nr. 24 wird eine Caritas-Geschäftsstelle unter der Leitung von Frau Annett Kießig eingerichtet. Es ist eine Anlaufstelle für alle, die zur "Caritas" wollen. Die Aufgaben von Frau Kießig: Allgemeine soziale Beratung, Vermittlung zu Fachberatungen in entsprechender Trägerschaft, Vertretung in sozialen Fachgremien, z.B. Kleine Liga, Koordinierung der Caritaseinrichtungen in der Stadt. Auch die Schwangerenberatung, die wöchentlich unter der Leitung von Frau Rimpler mit großem Zuspruch stattfindet, hat in den Räumen jetzt ihren festen Ort. Es zeigt sich bald, daß die Einrichtung der Geschäftsstelle eine Lücke im katholischen Spektrum der Stadt schließt. Das Zusammenspiel mit der Kirchengemeinde gestaltet sich positiv und ergänzend zum diakonischen Auftrag der Gemeinde.

11.05.97
25 Kinder der Gemeinde gehen zur Erstkommunion.

07.05.97
Großen Anklang findet ein Konzert des Bolschoi-Kosakenchores aus Rußland.

08.05.-11.05.97
Im Rahmen der Partnerschaft zwischen St. Elisabeth und St. Maria Schutz / Kl findet in froher Atmosphäre eine Gemeindebegegnung in St. Elisabeth statt unter der Leitung des neuen Pfarrers von Maria Schutz, P. Ullrich Weinklötz.

18.05.97
25 Jugendliche der Gemeinde empfangen durch Weihbischof Wolfgang Wieder das Hl. Sakrament der Firmung.

01.09.97
Nach zwei Jahren wird Kaplan Martin Rieger zum Weiterstudium im Fach Liturgie nach Paderborn geschickt. Sein Nachfolger wird Kaplan Bernhard Gewers.

15.07.97
Der Neubau des Caritas - Seniorenzentrums ist fertiggestellt und wird bezogen. Wenngleich für den Einzug ins Seniorenzentrum nicht konfessionelle, sondern soziale und medizinische Kriterien ausschlaggebend sind, können dennoch viele Senioren aus der Gemeinde dort einziehen, da sie unter diese Kriterien fallen. Die bisherigen Bewohner des Altersheimes im St. Marienkrankenhaus ziehen ebenfalls ins Zentrum. Damit ist das Altenheim des Marienkrankenhauses, das über viele Jahre den Bewohnern ein bescheidenes, aber gutes Zuhause unter der Leitung der Ordensschwestern bot, aufgelöst. Die Leitung des Caritas-Seniorenzentrums übernimmt Herr Rainer Flinks aus dem Münsterland, der mit Herz und Verstand seine Aufgabe wahrnimmt. Die Kooperation mit der Pfarrgemeinde gestaltet sich gut.
Der Bezug des Seniorenzentrums wirkt sich auch auf das Pfarrzentrum positiv aus. Die Werktagmessen werden erheblich besser besucht. Die Kommunikation zwischen Senioren und Kindern der Kita sowie allen anderen, die sich im Pfarrzentrum aufhalten, ist erfreulich.
Eine gute Mischung der Generationen.

09.08.97
Die Band Patchwork feiert ihr 10-jähriges Bestehen. Viele Fans nehmen am Jubiläumskonzert in einer Werkhalle in der Geschwister-Scholl-Str. teil. Die Band hat sich einen guten Ruf erworben und tritt bei vielen kirchlichen Anlässen auf, u.a. fast bei jedem Kirchen- oder Katholikentag. Sie weiß sich nach wie vor dem christlichen Auftrag verpflichtet, wenngleich sie sich nach der Wende selbständig gemacht hat. Viele Fans, vor allem aus den Kirchengemeinden der Stadt, besuchen ihre Konzerte, kaufen ihre CD`s und singen ihre Lieder.

17.08.97
Die Gemeinde hält die Kollekte für die Opfer der Flutkatastrophe an der Oder. Polen, aber auch Tschechien, die Slowakei und der deutsche Oderbereich sind von der Flutkatastrophe betroffen. Es zeigt sich eine große Solidarität mit den Betroffenen, die sich in Spenden, aber auch im persönlichen Einsatz vor Ort äußert. Die Gemeindekollekte betrug 6.200,- DM, nicht mitgerechnet die Überweisungen unabhängig von der Kollekte.

01.09.-09.09.97
70 Gemeindemitglieder unter der Leitung von Pfr. Rupprecht und Herrn Josef Vopravil begeben sich auf eine Pilgerfahrt mit dem Bus nach Rom und Assisi. Höhepunkte der Fahrt waren die Generalaudienz mit dem Hl. Vater auf dem Petersplatz und die Fahrt nach Assisi. Die Führung in Rom und Assisi übernahm Kaplan Frank Felgner, der in Rom studierte und später Kaplan in Brandenburg werden sollte. Die Pilgerfahrt mit Vor- und Nachbereitung erwies sich als ein wirklich pastorales Ereignis.

09.10.97
Anläßlich seines Antrittsbesuches bei Ministerpräsident Stolpe besucht der neue apostolische Nuntius, Erzbischof Dr. Lajolo, begleitet von Generalvikar Roland Steinke, unsere Gemeinde und das Caritas-Seniorenzentrum. Im Gemeindehaus fand ein anregendes Gespräch mit ca. 25 Vertretern der Gemeinde und dem Nuntius statt.

29.10.97
Prof. Dr. Klaus Kliesch von der katholischen Fachhochschule für Sozialarbeit in Berlin-Karlshorst hält im Pfarrsaal vor einem interessierten Publikum einen Vortrag zu dem viel beachteten Sozialschreiben der ev. und kath. Kirche "Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit". Die Kolpingfamilie befaßt sich am 22.01.98 noch einmal ausführlich mit dem Inhalt des Schreibens.

30.11.97
Die Gemeinde beteiligt sich an einer Paketaktion für Familien mit behinderten Kindern in Gomel bei Tschernobyl, die von einem Gemeindemitglied, Herrn Rehor, mit unwahrscheinlichem persönlichen Einsatz auf Stadtebene organisiert wird. Es entwickelt sich ein schriftlicher Kontakt zum katholischen Pfarrer in Gomel.

14.12.97
P. Wolfgang Koch begeht sein Silbernes Priesterjubiläum mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche, bei dem Pfarrer Rupprecht die Ansprache hält. Die Anteilnahme der Gemeinde brachte zum Ausdruck, daß seine Arbeit mit den ausländischen Mitbürgern in der Stadt und in der Gemeinde große Anerkennung erfährt.

25.12.97
Die Kollekte Adveniat erbrachte einen Betrag von 12.500,- DM.

 

 

 

Vergrößern?
Fahrt der Firmgruppe
nach Kaiserslautern (1997)

 

 

 

Vergrößern?
Jugendfahrt in der
Sächsischen Schweiz (1997)

 

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