Chronik
Katholische Pfarrgemeinde Heilige Dreifaltigkeit Brandenburg a.d. Havel
Chronik vor 1903 | 1. Vor dem Bau der Kirche |

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1.1. Chronik-Einleitung
1.2. Ernennung von Ignatz Tieffe
1.3. Dankbrief für die Einsetzung eines Seelsorgers
1.4. Fragmente eines Dankbriefes
1.5. Errichtungsdekret der Pfarrei
1.6. Bemühungen um Kirchenräume
 
1.4. Fragmente eines Dankbriefes

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Unvollständig!!!! Wird ergänzt!

Eure Fürstbischöfliche Gnaden bitte ich unterthänigst gehorsamst um Verzeihung, wenn ich es wage, jetzt noch Höchstderselben meinen herzlichsten Glückwunsch zu der hohen Würde, welche Höchstderselben übertragen worden ist, auszusprechen.
Möge der Höchste Ew. Fürstb. Gnaden Kraft verleihen, das neu überkommene schwere Amt eine recht lange Reihe von Jahren zum Heil unserer Kirche zu verwalten, möge er Ihre Unternehmungen segnen, daß Sie Ihre Bestrebungen immer von einem glücklichen Erfolg gekrönt sehen, und darin den Lohn Ihrer redlichen Bemühungen finden.
Diese Bitte zu dem Allerhöchsten erfüllte gerade an dem heutigen Tage, an welchem im vorigen Jahre bei unserer Gemeinde nach fst 300 Jahren wieder ein Geistlicher eingeführt worden ist.
Im Gefühle der innigsten Dankbarkeit gedachte ich bei der ersten solennen Feier dieses so wichtigen Tages des Hochseligen Fürstbischofs ?Lunauer?, welcher meine 34jährige Arbeit dadurch krönte, daß Er, nachdem durch unseres geliebten Königs Majestät die Anstellung eines Geistlichen genehmigt war, uns gnädigst das zu beziehende Gehalt für den Geistlichen anwies.
Nachdem ich mein vieljähriges Bemühm zu diesem Ziele geführt sah, trat in meiner Seele lebhaft der Wunsch hervor nach meinem Vaterlande Italien zurückzukehren, und meine letzten Tage in Ruhe zu beschließen, was hier nicht geschehen kann, weil?, wie Ew. Fürstb. Gnaden aus dem in der Registratur befindendem Schreiben vom 6. Dec. 1843 ersehen werden, ich durch meinen rastlosen Eifer mir so viele Feinde zugezogen habe, daß auch meine kurze Lebenszeit wie mein Geschäft mir sehr verbittert wird.
Das Wohl unserer lieben Gemeinde liegt mir aber zu sehr am Herzen, als daß ich vor meinem Scheiden aus derselben nicht noch eine unterthänigst gehorsamste Bitte an Ew. Fürstb. Gnaden wagen soll, daß nämlich unsre junge Gemeinde in Höchstderer väterlichen Schutz zu nehmen, sie zu pflegen wie.......??ß

 

 

 
 

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