Chronik
Katholische Pfarrgemeinde Heilige Dreifaltigkeit Brandenburg a.d. Havel
Chronik vor 1903 | 2. Der Bau der Dreifaltigkeitskirche |

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2.1. Bau Dreifaltigkeitskirche/St. Georg Rathenow 2.6. Unterstützungen und Förderungen des Kirchbaus 1850/51
2.2. Pelikanurkunde 2.7. Brief von Pfarrer Tieffe aus München
2.3. Auszüge aus der Chronik von St. Georg, Rathenow 2.8. Brief von Pfarrer Tieffe aus Prag
2.4. Hilferuf aus Brandenburg a. d. Havel 2.9. Bericht über den Kirchbauverlauf
2.5. Sammlungen für den Kirchbau 2.10. Bericht zum Kirchbauverlauf
 
2.3. Auszüge aus der Chronik von St. Georg, Rathenow

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| Aus der Chronik von St. Georg, Rathenow |
| Daten zum Grundstück und Kirchbau in Rathenow/St. Georg |

 

Aus der Chronik von St. Georg, Rathenow
27.04.1892 Grundsteinlegung; in selben Jahr auch Bau des Pfarrhauses
03.09.1893 Einweihung der (unvollendeten) Kirche durch Pfarrer Heinrich Schomer, Brandenburg.
29.09.1895 Pfarrer Wolfgang Plischka beginnt als erster Gemeindepfarrer seinen Dienst in Rathenow.
Seit 1.12.1923 Nachfolger Pfarrer Wilhelm Knobloch.
  Am 6.1.1928 kommen drei Ordensschwestern nach Rathenow (Mägde Mariens). Sie eröffnen 1929 den katholischen Kindergarten in der Forststraße (1941 verboten!).
1932 nimmt eine katholische Schule ihren Dienst auf (1938 geschlossen!).
04.10.1936 Drei neue Glocken werden für die Kirche geweiht.
1937 Pfarrer Knobloch im Ruhestand. Nachfolger: Pfarrer August Fröhlich (1.7)
21.04. u. 25.5.1941 Pfarrer Fröhlich wird von der Gestapo verhaftet und ins KZ Buchenwald gebracht. (Er hatte sich für die polnischen Zwangsarbeiter eingesetzt).
01.07.1941 Kuratus Reinhold Stahl wird zum Administrator für Rathenow ernannt.
  Nach Neujahr 1942 werden zwei Glocken eingezogen für die Rüstungsindustrie.
Mai 1942 Ein neuer Kreuzweg wird aufgehängt.
22.07.1942 Pfarrer Fröhlich verstirbt im KZ Dachau. Sein Grab ist in Berlin, St. Matthias-Friedhof, Röblingstraße.
18.04.1944 Rathenow wird bombardiert (nur geringer Schaden am Kirchdach)
  Nach Kriegsende kommen viele Flüchtlinge aus Schlesien und dem Sudetenland.
01.08.1966 Kaplan Heribert Duschinski in Rathenow.
24.12.1966 Die Bankheizung in der Kirche wird in Betrieb genommen.
01.06.1970 Kaplan Norbert Illmann als Nachfolger von Kaplan Duschinski.
27.02.1973 Pfarrer Stahl im Ruhestand.
  Kaplan N. Illmann beendet seine Dienstzeit in Rathenow, Pfarrer Helmut Gentz kommt nach Rathenow (1.3.)
  Noch 1973 wird das Kirchendach unter großer Mithilfe der Gemeinde neu gedeckt.
1974 April/Mai Die Giebelseite wird saniert und eine neue Sakristei gebaut.
1979 - 1986 Die Kirche wird umgebaut: Der Altar wird abgerissen, der Fußboden erneuert, der Altarraum vollständig umgestaltet, das runde Fenster in der Giebelseite eingearbeitet; die Kirchenbänke werden aufgearbeitet, ein neuer Altar, Ambo und Tabernakel aufgestellt.
1980/1983 Die Kirchenfenster werden ausgebessert und mit einer Schutzverglasung versehen.
September 1983 Aus Altersgründen der Schwestern wird ihre Station geschlossen.
Ende 1984 Pfarrer Gentz wird nach Berlin versetzt (noch in der Umbauphase).
15.01.1985 Pfarrer Klaus Vopravil wird zum Kuratus von St. Georg ernannt.
22.11.1986 Altarweihe durch Kardinal Joachim Meißner.
1992, Fastenzeit Der jetzige Kreuzweg (mit Rathenower Motiven) wird eingeweiht / Künstler: Herr J. Bode, Berlin.
  Am 23.03.1993 verstirbt Pfarrer Klaus Vopravil nach schwerer Erkrankung.
  Ab 01.03.1993 betreut bereits Pfarrer Johannes Drews, Premnitz, als Administrator die Gemeinde.
15.04.1993 Pfarrer Johannes Schreiber aus Schönwalde kommt als Administrator nach Rathenow.
September 1993 Der 100. Weihetag der Kirche wird mit großem Gemeindefest gefeiert. Ab diesem Zeitpunkt beginnt Pfarrer Bernd Bogensberger seinen Dienst in Rathenow (bis 30.09.1999). In seine Zeit fällt der Kindergarten-Neubau an der Paracelsusstraße.
In den bisherigen Räumen des alten Kindergartens entsteht durch Umbauarbeiten ein Gemeindezentrum.
1996 Auf die Empore der Kirche kommt eine neue (elektronische) Orgel.
März 1999 Der Tabernakel wird aus der Kirche gestohlen.
03.10.1999 Pfarrer Matthias Kucklick kommt in die Gemeinde.
3. Advent 1999 Ein neuer Tabernakel kann - auch durch Beistand des Bonifatiushilfswerkes - eingeweiht werden.
(Angaben nach einer der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit zugegangenen Kopie!)
 


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Daten zum Grundstück und Kirchbau in Rathenow/St. Georg
1869 19.2. Erzpriester Schomer, Pfarrer von Brandenburg, übte auch die Seelsorge in Rathenow aus.
1884 20.5. Erzp. Schomer lenkt in einem Schreiben an Kard. Kopp dessen Augenmerk "auf die ganz verlorene Ecke" des Westhavellandes; z. Zt. 146 Kath., 33 Kinder, 20 kath. Soldaten, zur hl. Messe in der Woche 40; Amtsvorgänger Pfarrer Tieffe (1844 -1857) und Pfarrer Rieger (1858 - 1869) erbaten jedes Mal, wie er, die M.-Kirche für den Garnisonsgottesdienst.
1885 5.12. 2. Schreiben an den Fürstbischof v. Breslau wegen Erwerb einer Kapelle, 146 Kath. Am Ort und Umgebung. Hl. Messe nur in der Woche, da der Pfarrer Sonntags nicht kann, andere Pfarreien z. B. Stendal lehnen ab, können nicht. Es kommen 20 Soldaten - 40 Civilisten.
14.12. Fürstbischof Robert lehnt Bau und Grundstück ab: zuwenig Kath. Einrichtung eines Mietlokals erwünscht. Kaplan nicht möglich.
1888 17.12. 3. Versuch an den Fürstbischof um ein Erwerb eines Grundstückes für eine Kapelle; 4 mal i. Jahr Hl. Messe, dann 6 mal, es kommen 72 Personen zu den Hl. Sakramenten.
1889 1.3. Kardinal Georg fragt nach der Zahl der Kath. Zu Rathenow gehören bereits 500 "Seelen"
10.3. Errichtungsurkunde der Kapellengemeinde Rathenow vom Hochw. Herrn Kardinal
28.3. Schomer schreibt an den Delegat nach Berlin; eine Schule zu bauen ist unmöglich: Geld; Unterhalt; er wird verhandeln mit Herrn Brichle, der einen Teil seines Grundstückes verkaufen will für den Bau einer Kapelle.
3.5. Fürstbischof Georg beauftragt Rendant Lammers, das Grundstück Fries. Str. (das Müllersche) zu kaufen für 16412 DM.
12.6. Abschluß des Kaufvertrages durch Berlin; Rendant Lammers schreibt so an Schomer. Delegaturkasse.
9.9. Staatsgenehmigung zum Kauf des Grundstücks in Rathenow, so Lammers aus Berlin
1892 2.3. Fürstbischof Georg genehmigt den Bau einer Kirche, zunächst nur das Langschiff.
28.3. Schreiben des Pfarrers an den Herrn Staatsminister um Erlaubnis eine Kirche zu bauen
6.4. Die Polizei gibt die Erlaubnis zum Bau
21.4. Schomer erbittet die facultas benedicendi et imponendi Primarium lapidem (feierlicher Grundsteinlegung)
23.4. Kardinal Georg gibt die Erlaubnis
    im Sommer 1892 wurde mit dem Bau des Pfarrhauses begonnen
1893 25.4. Erzp. Schomer: "Ich schätze mich glücklich, Pfarrer einer Gemeinde zu sein, die im Ganzen und Großen treu zur Kirche und zu ihrem Pfarrer steht."
1.5. von der königlichen Regierung bestätigt (Errichtungsurkunde v. 10.3.1889)
8.5. Einrichtung der selbständigen Kapelllengemeinde.
  Nach Zustimmung des Herrn Ministers ist die kath. Gemeinde in Rathenow im Sommer 1893 zu einer selbständigen Kapellengemeinde mit einem eigenem Kirchenvorstand, unabhängig von Brandenburg promoviert worden.
Stadt: 17.000 Einwohner um 1893
3.9. Einweihung der St. Georgs-Kirche. Benediktion. Vom Baumeister Seibertz erbaut
1925 14.1. Schwesternniederlassung: Pfarrer soll eine Wohnung suchen.
  Kommunikantenanstalt nicht nötig, da Neustadt in der Nähe liegt; kath. Schule: wichtig, Zahl der Kinder- 95
1928 1.4. selbständige Kuratie; das Grundstück schenkt der Bischöfl. Stuhl
(Angaben nach einer der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit zugegangenen Kopie!)
 
 

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